Archiv der Kategorie: Spielhilfen

Hinweis zu Spielhilfen

Nichts ist ärgerlicher, als ein Link, der ins Nirgendwo führt. Bis dato habe ich den Medienupload von WordPress genutzt und musste feststellen, wie blöd der eigentlich für PDFs ist. Denn, will ich eine Datei aktualisieren, muss ich alle Verweise manuell neu setzen… Künftig werde ich sie daher in einen zentralen Ordner hochladen und sie von da aus verlinken. Die aktuellen Links findet man immer auf den jeweiligen Seiten (Pathfinder, Cthulhu, Allgemeine Spielhilfen). In den einzelnen Artikeln können daher Links sein, die nicht mehr gehen, ich werde nach und nach alle durchgehen. Bis dahin sollte man auf die genannten Seiten schauen.

Rauschmittel bei Cthulhu

Dies ist ein Beitrag zum Thema Unter Druck des RSP-Karnevals. Den Startbeitrag findet man bei Clawdeen und den Diskussionsthread im RSP-Blog Forum.

Im Cthulhu Setting kommt es häufig vor, dass die Charaktere einer extremen geistigen Belastung ausgesetzt werden. Geht man vom 20er-Jahre Setting aus, bittet es eine Vielzahl an Substanzen die frei verfügbar waren und heute unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Dabei fehlten lediglich Erfahrungswerte und klinische Studien. Aber auch Alkohol und Nikotin sind Mittel, die nach wie vor von Menschen vorzugsweise zur Entspannung konsumiert aber auch missbraucht werden können.

Kleiner Hinweis: Alles bezieht sich aufs Rollenspiel, nicht auf den Gebrauch oder Missbrauch von Rauschmitteln in der Realität!

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Pathfinder Deluxe Charakterbogen

Deluxe Charakterbogen
Pathfinde Deluxe Charakterbogen von Ulisses

 

Charakterbögen gehören zum Pen&Paper wie der Bleistift oder die Würfel.  Und wie bei allen Utensilien hat jeder Rollenspieler eine persönliche Vorliebe. Ich mag übersichtliche und ausführliche Bögen, so spare ich mir Notizen auf auf extra Zettel und habe alle wichtigen Stats beieinander. Ich habe ich mir die PDF Version des Deluxe Bogens geholt und ihn jetzt bereits für zwei Charaktere in der Praxis testen können. Meine Charaktere (Krieger und Ritter) benötigen zwar nicht alles was enthalten ist, aber es sollte dennoch reichen, einen Eindruck von dem Produkt zu gewinnen.

Vorweg ich habe mir die PDF Version gekauft, diese kostete mich 4,99 €, die gedruckte Ausgabe schlägt mit 9,95 € zu Buche.

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Jahreschronik 1925

Egal ob man Cthulhu historisch korrekt spielt oder nicht, kann es nicht schaden, einige Fakten über ein bestimmte Jahr oder Jahrzehnt zu kennen. Vor fast drei Jahren habe ich zum ersten Mal eine Chronik zusammengestellt (für das Jahr 1933). An sich nichts besonderes und die Idee kam aus dem Cthulhu-Forum und war nur gedacht optisch eine Zusammenfassung für die Kampagne Berge des Wahnsinns ansprechend zu gestalten. Nun kam aber die Idee, in der CthulhuWiki eben solche Jahreschroniken wie bei Yog-Sothoth einzubinden.

Eine Zusammenfassung als PDF gibt hier:

Chronik25
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Halloween 2015

Was Halloween angeht bin ich eigentlich geteilter Meinung. Dieses Süßes oder Saures ist nicht so meins. Aber wenn man es aus der Warte betrachtet, dass die Konsumgesellschaft dem Horror Genre einen ganzen Tag widmet, finde ich es gar nicht mal so schlecht.

Grund genug, mal einen Blick zu riskieren und zu kucken was andere Rollenspielblogger zu dem Thema meinen. Da möchte ich als erstes den Eskapodcast nennen. Folge #9 befasst sich mit dem Thema Grusel & Horror im Rollenspiel (nebenbei bemerkt sind die beiden darauffolgenden Episoden sehr cthuloid angehaucht!). Ein anderer Beitrag zum Thema erschien kürzlich auf dem Dungeon Mastering Blog. Nachreichen möchte ich auch noch ein Beitrag von Dungeons Deep & Caverns Old über die Dreierregel für Horror Settings.

Was ich mich frage, kann man Angst, Horror oder Grusel im Rollenspiel überhaupt erzeugen? Die Spieler dürften sich ja zur jeder Zeit bewusst sein, dass sie nur ein Spiel spielen und allenfalls ihre Charaktere einer Bedrohung ausgesetzt sind. Allerdings dürfte sich auch jedem Kinogänger erschließen, dass er einen (Horror-) Film  sieht und trotzdem kann er sich gruseln. Also liegt es an den Spielern, in wie weit sie sich darauf einlassen.

Eine Möglichkeit ist, seine Spieler mit ihren persönlichen Ängsten zu konfrontieren. Das hört sich wie eine Therapie an, gemeint ist nicht das Ausnutzen von Phobien, das würde sicher auch wenig Spaß bei dem Betroffenen auslösen und um Spaß geht es ja im gemeinsamen Spiel. Vielmehr geht es um Schilderungen von Orten, an denen man nicht gerne ist. Ob es nun ein glitschiger Tümpel unter der Erde ist, den man Durchqueren muss, oder ein düsterer Wald voller Spinnweben und Insekten.  Ich glaube, es ist dabei wichtig nicht zu konkret zu werden. Lass ich meine Gruppe auf eine furchtbar entstellte Leiche treffen, erzeuge ich wohl weniger Furcht, sondern spreche den investigativen Ermittler im Spieler an.

Spannung zu erzeugen ist wichtiger als der Versuch die Spieler zu gruseln. Denn nur wenn ich ein Abenteuer spannend erzähle und das Abenteuer auch spannend ist, können Spieler stellenweise voll in die Geschichte eintauchen. Mit erzählen, meine ich tatsächlich erzählen. Stimmlage, das Tempo und die Lautstärke kann man gerade in Momenten wo es drauf ankommt, einsetzen.  In diesen Zusammenhang können auch Effekte sinnvoll sein. Eine schaurige Musik, unverhofftes Knarzen, ein Schrei, alles wunderbar unter einer Bedingung: Schnell und unbemerkt. Muss ich als DM erst einmal das richtige Soundfile auf dem Rechner suchen oder funktioniert die Fernbedienung erst nach fünfmal drücken, ist es zwar nett aber muss auch nicht sein. Man sollte die Macht von solchen Effekten nicht überschätzen, manchmal reicht auch eine flackernde Kerze oder ein Totenschädel auf dem Tisch 🙂