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Bücher und Rollenspiel – Karneval der Rollenspielblogs

Der Februar ist zu ende und damit auch der Karneval zum Thema In letzter Sekunde von Greifenklaue, vielen Dank für die Orga in letzter Sekunde 😉

Der März Karneval der Rollenspielblogs hat das Thema Bücher. Bücher im Rollenspiel, Bücher über Rollenspiel, Rollenspiele in Büchern.

Das Thema ist  ziemlich offen und alles würde irgendwie passen, denn Rollenspiele bestehen meist aus folgenden Sachen: Würfel, Papier, Stiften und eben Büchern. Dies ist vereinfacht gesagt, dass, was sich viele darunter vorstellen. Rollenspieler wissen, dass es nicht immer Würfel geben muss, Papier und Stift sind selbst bei Pen&Paper Runden mitunter obsolet, eins aber gibt es fast immer: Bücher! Regelwerke, Quellen- und Abenteuerbände. Einige Systeme erscheinen bei Verlagen und nicht bei Spieleherstellern und man findet Rollenspiele in Buchhandlungen.

Damit aber nicht genug. Im Laufe der Jahre gab es immer wieder Bücher, die sich theoretisch mit dem Rollenspiel auseinandergesetzt haben, Stichwort Spielertypen. Aktuell sind einige Bücher auf dem Markt, die Spieldesign zum Thema haben. Für alle Bücher kann man eine Rezension schreiben oder sich mit einigen Inhalten befassen und nicht zuletzt über den Aufbau, die Haptik und das Aussehen berichten.

Der letzte Punkt war mir zum Beispiel auch wichtig. Ich habe viele Cthulhu Bücher, teils ungespielt, weil mir die Gestaltung gefiel. Manchmal kauft man sich Bücher, die nie gespielt werden. Oder man hat ein Buch, welches schon auf Grund seiner ständigen Nutzung beinahe auseinander fällt. Bücher haben Geschichten, nicht nur auf ihren Seiten.

Der Begriff Buch muss heute auch etwas weiter gefasst werden. Früher war ein Buch bedrucktes Papier zwischen zwei Deckeln. Heute gibt es die Regelwerke als PDF und können am PC, Tablet oder mittels eReader gelesen werden. Neue Formate haben Vorteile, vielleicht aber auch Nachteile gegenüber herkömmlichen Büchern?

Einige sind über das Cthulhu Rollenspiel zu Lovecraft gekommen, andere haben den anderen Weg beschritten. Was aber für das Thema interessant ist, ist dass Bücher in den Geschichten Lovecrafts eine besondere Rolle einnehmen. Dies wurde in das cthuloide Rollenspiel übertragen und man könnte innerhalb eines Abenteuers vielleicht einmal einen Blick in das blasphemische Necronomicon werfen. Bücher innerhalb des Rollenspiels können einen wichtigen Teil des Abenteuers oder der Kampagne darstellen, Abenteuer die aufgebaut sind wie Der Club Dumas (Die neun Pforten) oder Der Name der Rose zum Beispiel. Bücher können allerdings auch eine Charakterverbesserung herbeiführen und nicht zuletzt sind manche Magier auf Zauberfolianten angewiesen und versessen darauf fremde Spruchsammlungen zu studieren.

Bücher über das Rollenspiel gibt es einige, aber Bücher in denen das Rollenspiel als Thema aufgegriffen wird, fallen mir nicht ein. Vielleicht kann man die eine oder andere Leseliste mit einem interessanten Roman bereichern? Andererseits gibt es so einige Bücher die in einem bestimmten Setting spielen. Ed Greenwood und R.A. Salvatore sind mir bekannt und auch ihre Bücher, deren Geschichten in den vergessenen Reichen angesiedelt sind. Solche Bücher können unterhaltsam sein und bieten vielleicht etwas Fluff.

Dies ist der Startbeitrag zum diesmonatigen Rollenspielkarneval. Er soll einen Eindruck geben, worüber man schreiben kann. Ich freue mich über viel Lesestoff und über ganz andere Ideen zum Thema.   Euren Beitrag könnt ihr in den Kommentaren verlinken, im Forum posten oder ganz einfach als Ping senden, ich sammle die Beiträge dann am Ende unter diesem Post.
Wenn ihr überlegt, zum ersten Mal am Karneval teilzunehmen, könnt ihr euch diesen Post im Forum durchlesen. Der Karneval lebt vom mitmachen, also nicht nur vom Artikel abfassen und dem organisieren, sondern auch davon, interessante Themen vorzuschlagen. Habt ihr eine Idee für ein zukünftiges Thema? Dann teilt euren Einfall doch im Forum.

Bisherige Beiträge:

 

In letzter Sekunde – Einstiege ins Abenteuer

Das ursprüngliche Karnevalslogo

Dies ist ein Beitrag zum #RSPKarneval im Februar von Greifenklaue. Den Diskussionsthread findet man im Forum.

Ich hatte schon einmal einen ähnlichen Artikel über Gruppenzusammenführungen geschrieben. Manchmal beginnen Abenteuer, sagen wir mal, etwas ähnlich. Mich persönlich stört das weniger. Mein Charakter kann ewig in Tavernen rumhängen oder Urlaub an merkwürdigen Orten machen. Trotzdem mache ich mir ab und an Gedanken darüber, wie man etwas verfeinern könnte.

Das Sterbebett

Der Spielercharakter des kommenden Abenteuers erfährt am Sterbebett ein Geheimnis. Prinzipiell eine ähnliche Situation wie ein Erbfall, allerdings muss der SC nicht unbedingt ein Angehöriger des Sterbenden sein, sondern kann auch die Rolle des Priesters einnehmen, dieser wiederum kann sich Hilfe innerhalb des Klerus oder im Bekanntenkreis holen. Ich kann mir eine religiös-okkulte Schnitzeljagd vorstellen.

Rettung in letzter Sekunde

Ähnlich wie in LOST überleben die Spielercharaktere nur knapp eine Katastrophe und stranden auf einer einsamen Insel. Damit hätten wir aber eher ein schnödes Katastrophen-Szenario. Um die letzte Sekunde einzubauen, könnte der oder die Spielercharaktere in letzter Sekunde gerettet werden. Sie werden aus einem verunfallten Auto gezogen, aus einem brennenden Haus befreit oder aus dem Schwimmbecken gefischt. Hierbei lernen sich Spielercharakter und NSC kennen und aus Dankbarkeit übernimmt der Spielercharakter einen Fall. Nett, aber auch nichts besonderes, also gehen wir weiter zum

Flatliner-Einstieg

Da sich viele fragen, was das unentdeckte Land zu bieten hat, sind Nahtoderfahrungen faszinierend. Also schicken wir die Spieler auf Reisen dorthin. Der Spielercharakter ist für kurze Zeit tot bevor er reanimiert wird. Er behält keine physischen Schäden zurück, nur beginnt er an unerklärlichen Angstzuständen zu leiden und Dinge zu sehen. Dies können Personen aus seiner Vergangenheit sein, die allerdings verstorben sind oder klassisch: Dämonen und Engel. Eine Gruppe kann man dann über eine Selbsthilfegruppe zusammenstellen, mit Leuten, die ähnliche Erfahrungen machen. Das Ganze ist sehr lovecraftian, da man ebenso alles der Einbildung zuschreiben könnte.

Eine kleine, nicht so finstere Story kann ein Organ liefern, welches dem Spielercharakter in letzter Sekunde transplantiert wird. Organe mit Erinnerungen, vielleicht an ein Verbrechen? Öfter schon mal im Fernsehen mitbekommen aber auch nett für ein Abenteuereinstieg.

Beide Einführungen könnten dann auch noch genug Stoff für ein ganzes Abenteuer bieten.

Gewinn in letzer Sekunde

Wir befinden uns an einem Pokertisch, der Spielercharakter und ein NSC bieten sich gegenseitig hoch. Der NSC hat weniger Chips, ist sich seiner aber sicher. Man kann alles setzen was in der laufenden Runde auf dem Tisch liegt, also setzt er eine Zeigefinger große Schnitzerei. Den Wert könnte auch ein kunstsachverständiger Mitspieler der Pokerrunde bestätigen. Es kommt zum Showdown und mit der letzten Karte gewinnt der Spielercharakter. Poker wäre nur eine Möglichkeit, theoretisch wären alle Spiele möglich, bei denen es bis zu letzt nicht rein vom Geschick abhängig ist, ob  man gewinnt. Beim Poker ist vielleicht anzumerken, dass die Hold’em Varianten erst nach den 20ern größere Verbreitung fanden.

Die Schnitzerei ist dann der eigentliche Einstieg ins Abenteuer, Vorbild könnte die Geschichte Der Ruf des Cthulhu sein.

Aufnahmen in letzter Sekunde

Geisterfotografien, Bilder von Ufos… alles geeignet für einen Abenteuereinstieg. Die letzte Sekunde technisch betrachtet könnte somit die Belichtungszeit sein, die zwar nicht unbedingt eine ganze Sekunde beträgt, aber zum Thema passt. Bei Urlaubsschnappschüssen wären wir wieder bei einem Reiseplot. Wie wäre es aber mit einem Foto von  einer Geschwindigkeitsmessung (Blitzer)? Der zuständige Mitarbeiter könnte auf einem solchen Foto durchaus etwas entdecken. Geeignet für einen Cthulhu Now Einstieg mit etwas Konspiration gewürzt wären jegliche Überwachungsfotos oder auch Videos. Überbelichtungen können aber auch auf Familienfeiern vorkommen.

Andere Medien

Auf einigen Audio CDs gab es Hidden Tracks, darauf ein Abenteuer aufzubauen könnte klappen aber das Prinzip kann auch auf einen Kinofilm übertragen werden. Es gibt immer einige Abspansitzenbleiber und die letzte Szene könnte entweder den Spielercharakter bzw. mehrere SC neugierig machen oder ihm/ihnen einen Gedanken einpflanzen. Danach wird diese Szene in keiner Aufführung mehr gezeigt. Interessant auch für ein Cthulhu Noir Abenteuer in Hollywood.

Prison Break

Warum nicht mal den Bad Boy spielen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Einer oder mehrere der Ausbrecher ist/sind unschuldig oder alle sind schuldig. Die Flucht gelingt in letzter Sekunde aber es gäbe auch während des Abenteuers immer wieder Möglichkeiten die Charaktere in letzter Sekunde entwischen zu lassen.

Variante 1.

Einige der Ausbrecher oder zumindest einer sind/ist unschuldig und wollen dies beweisen. Dahinter kann eine Verschwörung stecken aber auch vermeintlicher Wahnsinn. Die SC brechen aus einem Gefängnis oder einer Nervenheilanstalt aus, um zu beweisen, dass finstere Wesen bald ihren Plan umsetzen oder sogar um dies zu  verhindern. Dabei sind die finsteren Wesen je nach Setting unterschiedlich und auch woraus die Helden/Abenteurer/Ermittler ausbrechen (Kerker, Gefängnis, Nervenheilanstalt).
Sie könnten sogar aus einer Sekte fliehen.

Variante 2.

Bei dieser Variante handelt es sich tatsächlich um Bad Boys. Die SC brechen aus, um einen finsteren Plan umzusetzen. Für Cthulhu untypisch, in Fantasysettings gängig.

Beide Szenarien kommen aber auch ohne einen großen Plan aus. Die SC können einfach auf der Flucht sein und dort einzelne Abenteuer erleben. Allerdings hat der Spielleiter die Möglichkeit das Tempo oder die Spannung zu erhöhen, in dem er die Verfolger mehr oder weniger einbaut.

Verflucht und zugenähte alte Säcke – Eine Zusammenfassung

Alte Säcke

Der letzte Karneval hatte das Thema Alte Säcke und wurde vorgeschlagen von der Zeitzeugin, die jetzt auch nen alten Sack neuen Blog hat. Nun sind die alten Säcke aber zugenäht und es geht mit einem verflucht tollen Karneval weiter: Verwunschen, verzaubert, verflucht von Nerd-Gedanken!

Alte Säcke!? Ich musste da auch erst einmal überlegen. Mir fiel aber nach relativ kurzer Zeit d6ideas mit Beutelschneider ein: Beutel = Säcke, war für mich eine nicht gewagte Assoziation. Und mit Alter und Altern in Beutelschneider gab es dann auch einen Beitrag, der eine Regelung für Beutelschneider beinhaltete. Ganz unverblümt hatte ich die Überschrift geklaut und meinen Beitrag auch Alter und Altern (diesmal) in Pathfinder genannt. d6ideas setzte dann noch einen drauf. Mit alternatives Alter und Altern in Beutelschneider gab er noch eine Variation der vorgenannten  Regel.

Bleiben wir aber vorerst bei den physischen Säcken. Auf Gedankenkompost wurde Fradriks Beutel des zufälligen Besitzes vorgestellt. Ein Beutel deren Inhalt mehrheitlich vielleicht Unfug sein mag, aber die Sammelwut einiger Helden repräsentiert und ein witziges Element an einem Spieleabend sein kann. Dazu gab es noch eine Zufallsliste für Schrott in Erdfall.
Engors Dereblick hatte mit dem Beitrag Wider dem Jugendwahn lieb gewonnene aber leider fast vergessene Charaktere aus DSA ins Gedächtnis gerufen. Auch wenn ich mit den Namen nichts anfangen kann (Hab DSA nie gespielt), ist die Idee dahinter schön und ich erinnere mich auch gerne an alte Säcke (Elminster, Halaster, Volo usw. 😉 ).
Abgerundet wurde dieser fluffige und crunchige Teil des Karnevals von d6ideas, der einen Archetypen für D&D 5 vorstellte, namentlich den Veteran, einen alten Kämpfer. Der Beitrag ist auf englisch und ich werde meine Ideen zur Übertragung in Pathfinder auch noch beitragen.

Alte Säcke und der Karneval: Daraus bot sich an, einen Beitrag zu machen. 5 Jahre Karneval der Rollenspielblogs hieß der Artikel auf Richtig Spielleiten! und gab einen Rückblick auf die Anfänge des Forums, des Blogs und des Karnevals von jemanden, der seit Beginn dabei war.
Ich hatte mit Happy Birthday Karneval der Rollenspielblogs! ebenfalls versucht den Weg des Karnevals nachzuzeichnen und mit einer kleinen Geschichte zum Rollenspiel wollte ich einen kleinen fun fact zum Rollenspiel liefern. Nämlich die Hexenjagd auf Pen&Paper in den USA der 80er wegen der angeblichen Jugendgefährdung.
Auf Tilting my World hingegen berichtete Orakel über seine Erfahrungen in der Community, d.h. ein Blick von innen auf die Gesamtheit.  Von storiesandcharacters wurde im Forum angeregt, doch einmal über den persönlichen Einstieg und die eigenen Erfahrungen zu schreiben. Vorweg gab es auf Nerd-Gedanken mit Früher war alles besser – nope! einen Beitrag, der der Idealisierung vergangener Zeiten durchaus etwas entgegenzusetzen hat. Früher war eben auch vieles schlechter, es sind persönliche Erfahrungen, die den Unterschied machen. Zumindest bleibt festzuhalten, dass früher vieles anders war.

Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie es denn früher war, kamen drei weitere Beiträge hinzu. Spiele im Kopf feierte nicht nur den Geburtstag seines Blogs sondern auch drei Dekaden mit Würfeln, Stift und Papier, oder zumindest mit Rollenspielen. Abenteuerspielbücher waren sein Augenöffner fürs Hobby. Ich würde diese Bücher auch gerne mal ausprobieren, werde es aber vermutlich erst mit dem Renteneintrittsalter verwirklichen :). Es gab aber bei Spiele im Kopf noch mehr als Abenteuerspielbücher. Ähnlich wie bei Greifenklaue. Auch er blickte zurück und zwei Überschneidungen fielen mir auf: DSA und Rollenspielläden. Für mich war DSA nie ein Thema, einfach weil ich es nicht kannte und mit D&D anfing, und Läden spielten für mich anfangs auch keine Rolle, und später eine eher untergeordnete. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich viel später mit dem Hobby angefangen hatte als die beiden. Was ich aber beeindruckend fand, dass der Landkreis Helmstedt ein eigenes Wiki mit 2.100 Beiträgen hat ;). Dort verlinkte die Klaue einiges und zeichnete einen Weg seiner Geschichte nach.
Orakel beschrieb in seinem zweiten Beitrag seinen Werdegang hin zum Rollenspieler, auch hier ein ganz persönlicher Eindruck, allerdings später was die Jahreszahl als auch das Alter im Gegensatz zu den beiden vorgenannten betrifft.
Auch einen Rückblick, wenn auch einer aus schreibender Sicht, gab d6ideas mit dem Karneval der Archive. In diesem Beitrag ließ er thematisch noch einmal seine Artikel Revü passieren und saß dabei alleine im Archiv.

Das war also der Karneval im Monat Dezember 2016. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen Teilnehmer bedanken, bei den Leser und natürlich bei Michael Jaegers für das Logo!  Ehrlich gesagt, hätte ich nicht gedacht, dass so viele Beiträge zusammenkommen würden, immerhin ist der Dezember mitunter etwas stressig. Es sind allerdings 15 Beiträge geworden, finde ich ganz schön gut. Thematisch dürfte auch für jeden etwas dabei gewesen sein. Ich hatte zumindest meinen Spaß und hoffe, ihr auch!

Happy Birthday Karneval der Rollenspielblogs

Alte Säcke

Happy Birthday! Der Karneval der Rollenspielblogs ist fünf Jahre alt geworden. Der Blechpirat hat auf seinem Blog Richtig Spielleiten! schon einen Ein- und Rückblick auf die Geschichte des Karnevals geliefert. Doch was ist eigentlich der Karneval und gibt es Zahlen? Ja, ich liebe Zahlen 🙂

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Rollenspielkarneval eigentlich nichts anderes als ein Blogumzug ist, so wie ihn vermutlich viele Blogger kennen. Kleine Besonderheit hier ist, dass er monatlich stattfindet und nur Rollenspielblogs daran teilnehmen bzw. der Artikel einen Rollenspielbezug haben muss. Das englischsprachige Pendant dazu ist der RPG-Carnival, der bereits seit August 2008 tourt.

Das man dieses Konzept in die deutschsprachige Community übertragen hat, ist wohl spielleiten und den Mitgliedern des RSP-Forums zu verdanken. Das Logo geht dabei auf Annika von den Teilzeithelden zurück.

Das ursprüngliche Karnevalslogo
Das ursprüngliche Karnevalslogo
Alternatives Karnevalslogo
Alternatives Karnevalslogo

Wie man aber noch sehen wird, gibt es Variationen beim Logo. Die Anpassungen wurden von den einzelnen Organisatoren der Karnevale vorgenommen oder auch von den einzelnen Teilnehmern und sind wirklich schick. Das zum 5-jährigen wurde von Michael L. Jaegers erstellt.

Wer mit den Gedanken spielt, einmal mitzumachen, dem sei dieser Foren-Post empfohlen. Bislang gab es 61 Umzüge mit 32 Organisatoren und hunderte Beiträge! Wer waren die Organisatoren? Kleine Gedächtnisstütze:

Die Organisatoren

Die meisten Karnevale hat dabei Spiele im Kopf organisiert, insgesamt fünf mal übernahm er die Orga.

Mit jeweils vier Orga-Spenden teilen sich
Clawdeen, d6ideas, Greifenklaue und die Zeitzeugin den 2. Platz.

Mit jeweils drei Themen bewiesen
Neue Abenteuer, Richtig Spielleiten und Zornhau
ihr Organisationstalent und zweimal hielten

Bjørn Jagnow, De Malspöler (Herzliches Rollenspiel), HârnMaster, Jaegers.net, Nerd-Gedanken und die Teilzeithelden sowie mit diesem Karneval meine Wenigkeit
den Karneval auf Kurs.

Jeweils einmal übernahmen
Bombshell, Drømte mig, Engors Dereblick, Felis, Hoch ist gut, Ludus Leonis, Mad-Kyndalanth, Malfeas, Mondbuchstaben, Nandurion, Roachware, spielleiten, storiesandcharacters, Tagschatten, w6vsw12, Weltenbau Wissen und ZauberFerne
das Ruder.

Roboter, Golems und Kunstwesen
Roboter, Golems und Kunstwesen, Oktober 2015 von Clawdeen

 

Über die fünf Jahre sind viele Blogs verwaist. Ich werde sie hier nicht auflisten, denn es besteht ja immer noch die Möglichkeit, dass sie wieder reaktiviert werden, allerdings gibt es einige Blogs überhaupt nicht mehr:

In Gedenken an

Das Herzliche Rollenspiel
Der Blog von Bjørn Jagnow
HârnMaster.de

Die Organisation

Die Organisation des Karnevals läuft über das RSP-Blogs Forum, was für Themenfindung und Diskussionen sehr praktisch ist. RSP-Blogs ist dabei die Seite für deutschsprachige Rollenspielblogs und Aggregator eben dieser. Gefühlt sind dort alle Rollenspielblogs angemeldet. Letztendlich hilft es auch ungemein bei der Vernetzung, als Aggregator werden die neusten Posts auf die Startseite von RSP-Blogs katapultiert und man hat immer etwas zum Lesen. Daneben gibt es auch den Twitter Account und eine FB Seite.
Neben dem offiziellen Twitter Account gibt es auch noch RSP-News mit zusätzlichen Links zu englischsprachigen Blogs. Eine lebhafte Community hat sich auch auf G+ angesammelt und Nerdpol liefert Termine von Streams auf Youtube. Übrigens Youtube: Dort gab es mal eine dem Karneval ähnliche Aktion: Das Vlogtaculum. Leider wurde diese Aktion im August 2015 eingestellt.
Um Karnevalsthemen besser auf Twitter und eventuell G+ zu filtern, bietet sich der Hashtag RSPKarneval = #RSPKarneval an.

Auswüchse der Wissenschaft, Mai 2016 von Nerd-Gedanken
Auswüchse der Wissenschaft, Mai 2016 von Nerd-Gedanken
Begleitaktionen

Der Karneval hat so einiges hervorgebracht. Im Februar 2015 zum Beispiel. 10 Dinge war das Thema, ausgerichtet von Greifenklaue. Dieser Karneval hat zur Parallelaktion 10 Dinge zum 10. geführt. Greifenklaue und Würfelheld führen daneben nicht nur den Winter- OPC (One Page Contest) sondern auch die RPG-Blog-O-Quest durch.
Einige Karnevale haben danach auch noch Begleitaktionen veranstaltet. Loot-a-Day fand zusammen mit dem August 2016 Karneval Geld, Gold und Schätze, ebenfalls von Greifenklaue statt. Ein Jahr zuvor, nämlich im August 2015, gab es den Karneval zum Thema Artefakte organisiert von Spiele im Kopf, die Begleitaktion war Artefact-a-Day.

Daneben gibt es einige andere Blogaktionen. #RPGaDay ist so eine. Aber auch größere Aktionen, die zwar nichts mit dem Bloggen an sich zu tun haben, dennoch eine wirkliche Bereicherung für die ganze Szene sind. Der Gratisrollenspieltag zum Beispiel. Am 8. April 2017 ist es wieder soweit, also schon mal merken!

Was haltet ihr vom Karneval?

Einen Karneval will ich mal etwas genauer unter die Lupe nehmen, nämlich den im Dezember 2012. Das Thema war Karneval und organisiert hat ihn d6ideas. Dabei war das Thema nicht explizit der Karneval der Rollenspielblogs, dennoch gab es ein paar Beiträge, die sich damit beschäftigt haben.

De Malspöler schrieb einen schönen Artikel über Vernetzung, Themenfindung und Beteiligung beim Karneval. Teilweise musste ich schmunzeln, denn Trackbacks scheinen immer noch nicht überall angekommen zu sein, sehr doppeldeutig. Was Themenfindung und Beteiligung angeht, sieht es wohl vier Jahre später besser aus, vielleicht auch nicht. Ich habe mich für fast ein halbes Jahr so gut wie komplett aus dem Bloggen zurückgezogen und kann daher eher weniger mitreden. Auch was so in den Foren los war, weiß ich nicht wirklich.

In der Zusammenfassung zu diesem Karneval auf d6ideas klang öfter mal an, dass man konkretere Themen mochte:

Froschzeh: Was mich zu meiner These zurückbringt, dass Karnevalsthemen durch engeren Fokus besser werden. Sehr allgemeine Themen führen dann auch zu sehr allgemeinen Artikeln.
(Zum August Karneval 2012: Emotionen im Rollenspiel)

Dem kann ich mich persönlich anschließen, halte aber auch recht konkrete Themen mitunter für wenig ergiebig im Rollenspielkontext. Btw. gab es in dem Artikel von d6ideas auch eine schöne Revue des ersten Jahres.

Malspöler startete in seinem Artikel eine Umfrage. Ich würde diese Umfrage gerne vier Jahre später wiederholen. Es sind die gleichen Antworten und sie läuft auch annähernd zwei Wochen, würde mich freuen, wenn ihr daran teilnehmt und anderen davon erzählt.

Ein wichtiger Punkt fehlt noch: Wie kommt der Karneval eigentlich bei Euch Lesern an? Ich habe dazu, neben der Namensumfrage für die Con, eine weitere Umfrage aufgemacht. Auch Kommentare sind sehr erwünscht. “Dafür sind die meisten sicher eh wieder zu faul.“ Und an euch andere Karnevalsblogger: Bitte weist auf die Umfrage hin, damit wir ein umfassendes Stimmungsbild bekommen! Und stimmt nicht ab, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird. “Du entwickelst nen kleinen Umfragentick. Das ist Dir schon klar oder? Wobei, so klein ist der nicht mehr.“

Wie findest Du den Karneval der Rollenspielblogs?
  • Coole Sache. Schaue ich mir gerne an und lese einiges. 45%, 9 Stimmen
    9 Stimmen 45%
    9 Stimmen - 45% aller Stimmen
  • Joa, ich lese mal hier und mal da was. 40%, 8 Stimmen
    8 Stimmen 40%
    8 Stimmen - 40% aller Stimmen
  • Interessiert mich kein Stück. 10%, 2 Stimmen
    2 Stimmen 10%
    2 Stimmen - 10% aller Stimmen
  • Nur, wenn auf meinen Lieblingsblogs Artikel kommen. 5%, 1 Stimme
    1 Stimme 5%
    1 Stimme - 5% aller Stimmen
  • Hä? Worum geht es? 0%, 0 Stimmen
    0 Stimmen
    0 Stimmen - 0% aller Stimmen
  • Geil! Ich lese immer alle Artikel. 0%, 0 Stimmen
    0 Stimmen
    0 Stimmen - 0% aller Stimmen
Abstimmungen insgesamt: 20
31. Dezember 2016 - 16. Januar 2017
Umfrage beendet

Zum Schluss noch eine Auflistung aller Karnevale bis November 2016. Ich danke allen Organisatoren, Teilnehmern und Lesern dafür, dass sie unser gemeinsames Hobby bereichern und wünsche ein gesundes neues Jahr 2017!

Happy Birthday Karneval der Rollenspielblogs weiterlesen

Eine kleine Geschichte zum Rollenspiel

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Eigentlich hatte ich nicht vor diesen Artikel in der folgenden Form zu schreiben, er sollte etwas anders werden und er stand auch nicht ganz oben auf meiner Liste. Aber das ist ja das Schöne am bloggen: Man bleibt flexibel.

Vor ein paar Tagen begann ein neuer Monat und ein neuer Karneval der Rollenspielblogs. Ich habe den Startbeitrag geschrieben, noch einmal schnell drüber gesehen bevor ich ihn veröffentlichte. Später fielen mir dann ein paar Rechtschreibfehler auf, die ich korrigierte. Was mir nicht auffiel, war eine fragwürdige Formulierung. Fragwürdig deswegen, weil sie etwas als gegeben unterstellt, was nicht in meiner Kenntnis liegt.

Oder kennt Schlagzeilen wie gefährlich DSA für Jugendliche ist?

Ich habe DSA ausgestrichen und einen Platzhalter eingesetzt. Für den Hinweis danke ich Tagschatten. Ich will daraus auch keine große Sache machen, ich habe schon im Forum und unter seinem Kommentar geschrieben, dass ich dabei keine Hintergedanken hatte und ich nicht weiß, ob es solche Schlagzeilen gab. Warum ich DSA genannt habe? Ich wollte nicht immer auf D&D verweisen. Die Karnevalsteilnehmer spielen viele Systeme und ich habe gelernt, möglichst viele anzusprechen, wenn man viel Resonanz möchte. Ich hätte ebenso Shadowrun oder Cthulhu nennen können, mir ging es nicht um exakt diese Schlagzeile, sondern um eine derartige Schlagzeile und auch war es nicht auf Deutschland oder deutschsprachige Regionen beschränkt, wie es die Formulierung der Frage vermuten ließ, eben wegen DSA. Damit denke ich, dürfte die Sache in diesem Fall geklärt sein, wäre da nicht der Grund weswegen ich überhaupt auf die Jugendgefährdung als exemplarischen Vorwurf kam. Dass es in Deutschland in den Medien (Zeitungen, Bücher und Fersehen) in den 80ern und 90ern keine in der Form negative Berichterstattung über das Rollenspiel, Rollenspieler oder einzelne Systeme gab, kann ich allerdings widerlegen. Zumindest ein Artikel dürfte vielen Rollenspielern bekannt sein. Das es in den USA mannigfach stärkere Kritik gab, spielt eine gewisse Rolle.
Ich will hier nicht über die Qualität der Inhalte sprechen, es geht hierbei darum, dass es sie gab und es eine Meinung widerspiegelte, die durchaus nicht nur vereinzelnd existierte: Rollenspiele sind gefährlich.

Vor sechs Jahren schrieb ich einen Artikel über die sogenannten Killerspiele. Das Ganze fand vor dem Hintergrund eines Amoklaufs und dem sogenannten Killer-Spiele Killer aus der Sendung Stern TV statt (Beitrag von Stern TV war derzeit nicht mehr zu finden bzw. habe ich einen besseren Beitrag von Stefan Niggemeier verlinkt). Ich hatte damals einen Bogen zum Pen&Paper geschlagen, weil ich eigentlich aufzeigen wollte, dass sich Geschichte reimt. Dabei gab es Ähnlichkeiten aber auch Unterschiede. Was aber auffiel, war das mediale Echo. Pen&Paper in den USA der 80er, Ego-Shooter im neuen Jahrhundert in Deutschland.

Die Geschichte

Am 9. Juni 1982 nahm sich Irving Pulling das Leben. Wenige Stunden vor seinem Tod soll er eine Runde D&D gespielt haben. Seine Mutter konstruierte einen Zusammenhang und war fest davon überzeugt, dass ein Fluch aus dem Spiel ursächlich für den Tod war. Ob sie dies im übertragenen Sinne meinte, sprich eine instabile Psyche bei ihrem Sohn vermutete und dieser dann zwischen Spiel und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden konnte, oder es tatsächlich so glaubte, kann ich nicht beantworten. Wichtig ist letztendlich auch nur, dass sie mit viel Medienwirkung einen Kreuzzug gegen D&D anfing. Der Todestag von Irving Pulling ist der Beginn der Schmutzkampagne gegen ein Hobby und reichte bis in die 90er.

Zuvor gab es etliche Selbstmorde von Jugendlichen, jeder ist tragisch, doch die Ursachen liegen wahrscheinlich nie in einem Spiel begründet. Ich möchte noch einen Fall herausgreifen. James Dallas Egbert III. Geboren und aufgewachsen in Dayton, Ohio besuchte er mit 16 das College. 1979, er war noch 16, verschwand er aus dem Wohnheim und wurde von der Polizei gesucht. Dieser Fall ist deswegen bemerkenswert, weil James Kommilitonen darauf hinwiesen, dass er Probleme mit dem Druck seiner Eltern hatte, er Drogen konsumierte und unter Depression litt. Doch wurde für das Verschwinden und seinen späteren Selbstmord D&D verantwortlich gemacht.
Als er einige Zeit später wieder auftauchte, konnte rekonstruiert werden, dass er in einem Tunnelsystem unter der Uni und mit Methaqualin im Blut (in dem Fall missbräuchlich verwendetes Malariamedikament) versucht hatte, sein Leben zu beenden.  Die Verbindung zum Rollenspiel kam dabei von Aussagen einiger anderer Studenten, die allerdings nur berichteten, dass einige Jugendliche das Tunnelsystem dafür nutzen würden, D&D eine Live-Komponente zu geben. Die Schlussfolgerung war für die Eltern und einem später hinzugezogenen Detektiv, dass D&D zum Realitätsverlust führt und auch für den Tod des Jungen verantwortlich ist. James starb an einer Entzündung einer Wunde, die er sich bei seinem dritten oder vierten Selbstmordversuch beigebracht hatte. Er wurde 17 Jahre alt.

Dieser Fall inspirierte Rona Jaffe zu ihrem Buch Mazes and Monsters, welches unter gleichen Titel für das amerikanische Fernsehen verfilmt wurde (Tom Hanks erste große Rolle). 1982 erschien er drüben und 1991 hatte er die deutsche Erstausstrahlung. Das Buch kenne ich nicht, es wurde auch nicht ins deutsche übersetzt, dafür habe ich den Film gesehen… mehrmals und ich mag ihn. Warum? Das wäre ein eigener Artikel. Allerdings rein filmisch ist er schlecht gemacht, inhaltlich ist der ganze Stoff mehr Fantasy als das Rollenspiel welches im Streifen gespielt wird. Der Film warnt nicht vor den Gefahren des Rollenspiels, aber liefert Bilder. Pen&Paper war zwar in Amerika sehr verbreitet, aber nur unter Jugendlichen. Eltern und besorgte Bürger sahen diesen Film und mussten sonst etwas denken, was in den Zimmern der Teenager vorgeht. Auch hierzulande.

Kommen wir aber zurück zu Irving Pulling bzw. zu seiner Mutter Patricia Pulling. Es ist verständlich, dass man nach dem Selbstmord seines Kindes nach Antworten sucht und vielleicht auch Schuldige ausfindig machen will. Jeder hat seine Art Trauer zu bewältigen. Im Fall Pulling versteifte sie sich darauf, dass Dungeons & Dragons ihren Sohn getötet hat. Sie gründete eine Initiative genannt BADD (Bothered About Dungeons & Dragons / Besorgt wegen Dungeons & Dragons). Sie warf dem Spiel (nur Auszugsweise) Hexerei, Voodoo, Satanische Rituale und Nekromantie vor. Untersützung fand sie bei den konservativen Christen in Amerika daneben scharrten sich besorgte Eltern und Angehörige verstorbener Teenager um sie. Aber auch wissenschaftlicher Beistand erfolgte in Form von Dr. Thomas Radecki, Gründer der Nationalen Koalition gegen Gewalt im Fernsehen. Die Glaubwürdigkeit dieses Mannes, der immer mal wieder negativ auffiel und derzeit im Gefängnis sitzt, wurde bereits 1985 leicht angekratzt, als er einen Brief aus dem Buch Mazes and Monsters als Beleg dafür anführte, wie gefährlich Rollenspiel sei.

Ein kleiner Ausschnitt aus 60 Minutes, CBS 1985

Patricia Pulling veröffentlichte auch Schriften, mit denen sie ihre Meinung verbreitete, meist hatten sie Flugblatt- oder Broschürencharakter, allerdings schrieb sie auch ein Buch The Devils Web welches in deutsch 1990 unter dem Titel Das Teufelsnetz (ISBN 978-3882248364) erschien und ihre Sichtweise zum Rollenspiel wiedergab.

Situation in Deutschland

In Deutschland war die Situation anders. Es wurde nicht in der Form wie in den USA über Pen&Paper berichtet. Mögliche Ursachen für die zurückhaltende Presse mag schlicht eine wesentlich geringere Verbreitung von Rollenspielen, geringere Selbstmordrate unter Jugendlichen in den 80ern in Deutschland, kein Einfluss von stark christlichen Gemeinschaften oder einfach ein anderes Verständnis von dem was ein Spiel verursachen kann und was nicht, sein. Was ich allerdings sagen kann ist, dass es in dem Blatt Erwachet! im Jahre 1982 anscheinend ein Bericht mit dem Titel „Dungeons and Dragons“ – ein gefährliches Unterhaltungsspiel gab. Erwachet! ist ein regelmäßig erscheinendes Blatt der Zeugen Jehovas, damals noch kostenpflichtig. Eine zweite Quelle für diesen Bericht konnte ich auf die Schnelle nicht ausfindig machen, persönlich halte ich die Seite jedoch für glaubwürdig. Der Artikel ist wohl eine Übertragung aus dem amerikanischen Schwesterblatt Awake!, zumindest fußt er auf der amerikanischen Ausgabe des Rollenspiels (D&D erschien erst 1983 auf deutsch). Die Vorwürfe gegen das Spiel sind ähnlich denen von Patricia Pulling.

Es gibt sicherlich noch mehr, ich füge in der Linkliste weitere mögliche Quellen an, die ich aber nicht gesichtet habe. Um auf den Anfang meines Post zu kommen: Das war die Intention meiner o.g. Frage, ob man derartige Schlagzeilen kennt, um einfach etwas über eine skurrile Geschichte des Rollenspiels zu berichten.

Linktipps und Linkliste
  • Der Pulling Report von Michael A. Stackpole aus dem Jahre 1990. Stackpole Autor und Spielentwickler und nahm sich 1990 der Casa Pulling an. Er fasste die Ereignisse im Pulling Report zusammen und ging auf einzelne Vorwürfe der BADD ein. Nur auf englisch abrufbar.
  • Fantasy-Rollenspiel – Gefahren und Chancen. Ein Vortrag von Dr. Jeannette Schmid, Uni Heidelberg (jetzt Frankfurt), für den Realschullehrerverband und der VHS Schwäbisch- Hall aus dem Jahr 1995. Dieser Vortrag ist sehr objektiv und sehr gut. Heute ist es mitunter schwer Quellen zu finden oder zu verifizieren, daher sind Schriftstücke aus der Zeit interessant, weil sie einen Einblick in die damalige Gegenwart gewähren.
  • The grat 1980s Dungeons & Dragons panic ist ein Bericht der BBC aus dem Jahre 2004. Eine Zusammenfassung der Ereignisse um BADD und ein Fall wie sich dies im UK auswirkte.
  • How We Won the War on Dungeons & Dragons von Annalee Newitz auf io9 aus dem Jahre 2014. Eine sehr persönliche Sicht auf das Thema von einer Spielerin der ersten Stunde.
  • Rollenspielstudien. Viele Quelle wurden hier über die Berichterstattung von Rollenspielen zusammengetragen, guter Ausgangspunkt für eigene Recherchen.
  • Drachen, D-Mark und Dämonen. Artikel aus der ZEIT aus dem Jahre 1984. Die großen Medien berichten recht neutral und gelassen über das Hobby. Danke für den Link an Greifenklaue.