Warum ich blogge

Dies ist eine Antwort auf die Blog-o-Quest #21 ausgerichtet vom  Würfelhelden.

Bei dieser Quest geht es ums Bloggen und es passt ziemlich gut grade, weswegen ich zum ersten Mal an einer Blog-o-Quest teilnehme.

Frage No.1: Warum hast Du Deinen Blog gegründet/gestartet?

Vor ein paar Jahren fand ich eine Jahreschronik im Pegasus Forum, die habe ich etwas aufbereitet und als PDF angeboten. Das Problem war, wo hinterlegt man eine Datei, welche länger verfügbar sein soll? Also schnell auf den eigenen Webspace hochgeladen, Webspace formatiert, WordPress.com Blog angelegt, gemerkt, dass eine eigene Seite cooler ist und Gelbe Zeichen eingerichtet.
Natürlich hatte ich bei dem Blog einen Hauch von einer Idee, was ich darauf veröffentlichen wollte. Rollenspiel war ein Thema. Mir ging es aber nicht ums Bloggen im herkömmlichen Sinne, sondern um Hintergründe aufzuarbeiten und dafür eine Blogsoftware zu benutzen. Um ein Haar wäre Gelbe Zeichen eine Joomla Installation geworden.

Frage No. 2: Hat sich Dein Blog so entwickelt wie erhofft?

Nein. Das hat mit den persönlichen Absichten zu tun. Ich wollte eine Seite die regelmäßig guten Hintergrund für das Cthuloide Rollenspiel liefert, leider schaffe ich es zeitlich nicht, meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Bin ich deswegen enttäuscht? Nein, weil über die Jahre andere schöne Sachen aus diesem Teil meines Lebens erwachsen sind.

Frage No. 3: Wird es 2017 auf Deinen Blog kostenlose Abenteuer geben? Wenn „ja“ für welche Systeme?

Kurz und knapp: Nein! Ich kann für mich ein Abenteuer verfassen, aber Struktur da rein zu bringen, sodass es für andere leitbar wird, ist eine unlösbare Quest für mich.

Frage No. 4: Was wünscht Du Dir von Deinen Followern?

Ich habe die bisherigen Beiträge zur Quest gelesen und es taucht immer der Wunsch nach mehr Kommentaren auf. Klar wünsche ich mir auch Feedback. Dabei fallen mir aber zwei Dinge ein: Zum einen schreibe ich auch wenig Kommentare, entweder, weil ich mich umständlich irgendwo anmelden muss oder zweitens weil der Post keinen wirklichen Kommentar zulässt. Ich z.B. schreibe wenig kontroverses Zeug, was also sollten Leser kommentieren?

Frage No. 5: Welche drei anderen Blogs verfolgst Du am liebsten?

Früher war ja bekanntlich alles besser, was aber tatsächlich bei mir zumindest anders war, war dass ich keinen Feedreader benutzt habe. Heute kuck ich einmal auf die neuen Überschriften meiner Abos und entscheide, ob ich die Artikel lesen will oder nicht. Bevor ich das so gemacht habe, hatte ich einige Blogs tatsächlich mehrmals täglich angesteuert in der Hoffnung auf neuen Content. Ich habe keine solche Lieblingsblogs mehr, einen Blog, den ich aber immer mal wieder besuche, auch wegen Twitter, ist der Blog von Sven Lennartz.

Bonusfrage: Was würdest Du gerne an Deinem  Blog ändern wollen?

Wo soll ich da anfangen? Ich bin ein Fashion Victim, sprich ich bin immer auf der Suche nach einem guten Design. Schlicht, funktional und elegant… wie gesagt: auf der Suche. Inhaltlich würde ich gerne meine älteren Beiträge überarbeiten, öfter neuen Content liefern… tja und auch mehr von dem liefern, von dem ich bei der Antwort zur ersten Frage geschrieben habe: Hintergründe. Das schöne ist, ich werde alles vielleicht umsetzen, mit der Zeit 😉

Was ist die Blog-o-Quest? Eine Aktion die von Greifenklaue und Würfelheld ins Leben gerufen wurde. Die Regeln lauten wie folgt:

1. Niemand redet…

  • An jedem Monatsersten werden fünf Fragen/Lückentexte gestellt. Der Starter wird im rsp-blogs-Forum festgelegt. Wir bitten um Beantwortung auf Euren Blogs, Vlogs oder im Forum.
  • Jeder Monat erhält ein Hauptthema, um den sich die Fragen drehen.
  • Über die Zusendung Eurer Links, per Mail, Kommentar, usw. freuen wir uns.
  • Jeder, der sich die Zeit nimmt, unsere Fragen zu beantworten ist herzlich Willkommen.
  • Die “RPG-Blog-O–Quest” Logos dürfen selbstverständlich in Euren Beiträgen benutzt werden. (alle drei, welches besser gefällt.)

Startbeitrag und weitere Infos findet man beim Würfelhelden.

Bücher und Rollenspiel – Die Zusammenfassung

Ist es wirklich schon über drei Monate her, dass ich den Startpost zum Karnevalsthema Bücher und Rollenspiel schrieb? Ja, und ich bin bis dato eine Zusammenfassung schuldig.

Das ursprüngliche Karnevalslogo

Der März sollte sich mit Büchern und Rollenspiel befassen, alle denkbaren Kombinationen dieser beiden Begriffe konnten in dieses Thema einfließen. 14 Beiträge sind es geworden und jeder ist lesenswert.

Den Anfang machte John Doe mit dem Beitrag Der Drang zum Quellenbuch.  Er beschreibt etwas, dass wahrscheinlich einige Rollenspieler kennen dürften. Selbst formuliert er es als Drang zur Vollständigkeit der Settinginformationen, was auf den ersten Blick einer reinen Sammelleidenschaft gleichkommt. Wie John aber ausführt, hängt es eher damit zusammen, dass man grade als Spielleiter einen möglichst umfassenden Blick auf ein Setting haben möchte, um es präzise beschreiben zu können. Etwas, was ich persönlich nachvollziehen kann.

Denke ich an Quellenbücher, denke ich zuerst an Produkte eines Rollenspielverlages, der zu einem System eine Regionalbeschreibung o.ä. herausgegeben hat. Auf Dnalors Fantasy Blog werde ich aber daran erinnert, dass alles eine Quelle sein kann. Im konkreten Fall Reise in die Philippinen von Fedor Jagor für Südostasien Beschreibungen. Weiterhin geht es aber auch um die Präferenz PDF oder Papier -Totholz 🙂 -. Wie auch Roland bin ich seit Jahren ein großer Freund der PDFs beim Spielen, sie sind einfach praktischer. Trotzdem lese ich lieber in Büchern aus Papier, obwohl ich auch mit meinen eReader zufrieden bin, Status: Es ist kompliziert.

Engor fast ein Hohes Lied auf das gedruckte Wort ab. Und auch er ist von der Digitalisierung der Regelwerke überzeugt -weniger schleppen ist immer gut-. Trotzdem mag er das gedruckte Buch und möchte es nicht missen, was ich nachvollziehen kann. Die Haptik und die Geschichte, die nicht auf den Seiten steht, sondern in den Erinnerungen des Besitzers verankert ist, kann auf keine Datei gespeichert werden. Das mag nicht für jeden wichtig sein, aber für mich schon und Engor dürfte es ähnlich sehen. Zum Schluss lautet das Fazit, dass sich die Varianten digital oder gedruckt nicht ausschließen. Wie weit das Printprodukt die Zeit übersteht zeigt wohl nur die Zukunft.

Konkret wird Kadomi in ihren beiden Posts auf To Boldly Nerd. Im ersten Beitrag Bücher und Rollenspiel stellt sie einige für sie mehr oder weniger nützliche Bücher vor. Ich habe mich auch zum Kauf zweier Werke verleiten lassen 🙂
Der zweite Post Lieblingsbücher beinhaltet dann vier ihrer… Lieblingsbücher. Darunter auch Regelwerke, die sie gerne gespielt hätte, wozu es bisher jedoch nicht kam. Ich glaube auch, dass so etwas durchaus in der Szene bekannt ist.

Wie man bei Kadomie gesehen hat, ist ein guter Teil der Rollenspielbücher originär auf englisch erschienen. Als Rollenspieler kommt man auch gar nicht an der englischen Sprache vorbei (außer bei DSA vielleicht). Ich bin trotzdem ein großer Freund von Übersetzungen und Lokalisierung, wenn sie denn gut ist, und daher begrüße ich immer Projekte in dieser Richtung. Greifenklaue bespricht im GKPod #68 die Übersetzung des OSR-Primer von Matthew Finch durch System Matters.

Die bisherigen Beiträge kann man thematisch  als Rollenspielbücher oder Bücher übers Rollenspiel grob zusammenfassen. Weiter geht es mit der Kategorie Bücher im Rollenspiel. (Die Unterscheidung muss nicht Bierernst genommen werden).

Und hier macht John Doe wieder den Anfang. Hessarians verschollene Verse ist ein Abenteuereinstieg für Dragon Age. Der Plot hat viele Verlinkungen zur englischen Fan-Wiki und nimmt Bücher mit gefährlichem Inhalt zum Thema. Auch im zweiten Teil von Thedas‘ gefährliche Bücher: Magier, Göttern gleich liefert John Doe ein weiteren Einstieg ab. Diesmal speziell für das Zeitalter der Drachen.

Bücher als Portale? Diese Idee hat das Orakel und beschreibt in seinem Post Stranded in a strange Book Plotmöglichkeiten wie in Myst oder der unendlichen Geschichte.

Ein witziges Szenario zeichnet Spiele im Kopf mit Abenteuer in Buchhaim. Das Ganze ist in Zamonien angesiedelt, ist aber systemneutral. Mir fällt zu Walter Moers nur Das Kleine Arschloch ein, ich sollte mir mal ein Zamonien Roman zu Gemüte führen.

Der Rorschachhamster hat sich von einer Reportage inspirieren lassen und einen Beitrag zu Rauchbücher geschrieben. Diese geheimnisvollen Bücher treten in Südamerika auf und können durch Opfer und Rituale gelesen werden. Eine entsprechende Tabelle wird gleich mitgeliefert.

CC0 von ninocare

Doch wo findet man all die Bücher, die Teil des Abenteuers sind/werden sollen? Dnalors Fantasy Blog beschreibt in seinem Artikel Der natürliche Lebensraum dieser possierlichen Dinge fünf Orte, an denen man Bücher finden kann. Dazu gibts einige Verlinkungen zur Wiki Aventuria.

Es gibt so etwas wie ein Literaturzoo: Lese-Ratten (oder Liter-Ratten), Buch-Eulen, Bücher-Würmer… Persönlich mag ich solche Bezeichnungen nicht, was wäre aber, wenn es reale (real fiktive) Wesen wären?  Auf d6ideas findet man ein Spielvolk für D&D welches auf den Namen Bücherwürmer (Artikel engl.) hört. Ein zweiter Beitrag ist ein Karneval der Archive Post und enthält 20 Artikel, alles rund ums Buch.

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern und Lesern, es war wirklich ein interessanter Karneval mit schönen Beiträgen. Eine Entschuldigung ist sicherlich auch fällig, da ich ja relativ plötzlich wie vom Erdboden verschwunden war. Dies war nicht geplant und auch nicht vorhersehbar, life happens mitunter. Ich lese jetzt die Beiträge der entgangenen Karnevale, die da im April Schokolade, Vanille, Karamel, im Mai Wo wohnst du? – Die Gruppe und die Heimatbasis und jetzt aktuell im Juni Ruinen zum Thema hatten/haben.

 

Bücher und Rollenspiel – Karneval der Rollenspielblogs

Der Februar ist zu ende und damit auch der Karneval zum Thema In letzter Sekunde von Greifenklaue, vielen Dank für die Orga in letzter Sekunde 😉

Der März Karneval der Rollenspielblogs hat das Thema Bücher. Bücher im Rollenspiel, Bücher über Rollenspiel, Rollenspiele in Büchern.

Das Thema ist  ziemlich offen und alles würde irgendwie passen, denn Rollenspiele bestehen meist aus folgenden Sachen: Würfel, Papier, Stiften und eben Büchern. Dies ist vereinfacht gesagt, dass, was sich viele darunter vorstellen. Rollenspieler wissen, dass es nicht immer Würfel geben muss, Papier und Stift sind selbst bei Pen&Paper Runden mitunter obsolet, eins aber gibt es fast immer: Bücher! Regelwerke, Quellen- und Abenteuerbände. Einige Systeme erscheinen bei Verlagen und nicht bei Spieleherstellern und man findet Rollenspiele in Buchhandlungen.

Damit aber nicht genug. Im Laufe der Jahre gab es immer wieder Bücher, die sich theoretisch mit dem Rollenspiel auseinandergesetzt haben, Stichwort Spielertypen. Aktuell sind einige Bücher auf dem Markt, die Spieldesign zum Thema haben. Für alle Bücher kann man eine Rezension schreiben oder sich mit einigen Inhalten befassen und nicht zuletzt über den Aufbau, die Haptik und das Aussehen berichten.

Der letzte Punkt war mir zum Beispiel auch wichtig. Ich habe viele Cthulhu Bücher, teils ungespielt, weil mir die Gestaltung gefiel. Manchmal kauft man sich Bücher, die nie gespielt werden. Oder man hat ein Buch, welches schon auf Grund seiner ständigen Nutzung beinahe auseinander fällt. Bücher haben Geschichten, nicht nur auf ihren Seiten.

Der Begriff Buch muss heute auch etwas weiter gefasst werden. Früher war ein Buch bedrucktes Papier zwischen zwei Deckeln. Heute gibt es die Regelwerke als PDF und können am PC, Tablet oder mittels eReader gelesen werden. Neue Formate haben Vorteile, vielleicht aber auch Nachteile gegenüber herkömmlichen Büchern?

Einige sind über das Cthulhu Rollenspiel zu Lovecraft gekommen, andere haben den anderen Weg beschritten. Was aber für das Thema interessant ist, ist dass Bücher in den Geschichten Lovecrafts eine besondere Rolle einnehmen. Dies wurde in das cthuloide Rollenspiel übertragen und man könnte innerhalb eines Abenteuers vielleicht einmal einen Blick in das blasphemische Necronomicon werfen. Bücher innerhalb des Rollenspiels können einen wichtigen Teil des Abenteuers oder der Kampagne darstellen, Abenteuer die aufgebaut sind wie Der Club Dumas (Die neun Pforten) oder Der Name der Rose zum Beispiel. Bücher können allerdings auch eine Charakterverbesserung herbeiführen und nicht zuletzt sind manche Magier auf Zauberfolianten angewiesen und versessen darauf fremde Spruchsammlungen zu studieren.

Bücher über das Rollenspiel gibt es einige, aber Bücher in denen das Rollenspiel als Thema aufgegriffen wird, fallen mir nicht ein. Vielleicht kann man die eine oder andere Leseliste mit einem interessanten Roman bereichern? Andererseits gibt es so einige Bücher die in einem bestimmten Setting spielen. Ed Greenwood und R.A. Salvatore sind mir bekannt und auch ihre Bücher, deren Geschichten in den vergessenen Reichen angesiedelt sind. Solche Bücher können unterhaltsam sein und bieten vielleicht etwas Fluff.

Dies ist der Startbeitrag zum diesmonatigen Rollenspielkarneval. Er soll einen Eindruck geben, worüber man schreiben kann. Ich freue mich über viel Lesestoff und über ganz andere Ideen zum Thema.   Euren Beitrag könnt ihr in den Kommentaren verlinken, im Forum posten oder ganz einfach als Ping senden, ich sammle die Beiträge dann am Ende unter diesem Post.
Wenn ihr überlegt, zum ersten Mal am Karneval teilzunehmen, könnt ihr euch diesen Post im Forum durchlesen. Der Karneval lebt vom mitmachen, also nicht nur vom Artikel abfassen und dem organisieren, sondern auch davon, interessante Themen vorzuschlagen. Habt ihr eine Idee für ein zukünftiges Thema? Dann teilt euren Einfall doch im Forum.

Bisherige Beiträge:

 

In letzter Sekunde – Einstiege ins Abenteuer

Das ursprüngliche Karnevalslogo

Dies ist ein Beitrag zum #RSPKarneval im Februar von Greifenklaue. Den Diskussionsthread findet man im Forum.

Ich hatte schon einmal einen ähnlichen Artikel über Gruppenzusammenführungen geschrieben. Manchmal beginnen Abenteuer, sagen wir mal, etwas ähnlich. Mich persönlich stört das weniger. Mein Charakter kann ewig in Tavernen rumhängen oder Urlaub an merkwürdigen Orten machen. Trotzdem mache ich mir ab und an Gedanken darüber, wie man etwas verfeinern könnte.

Das Sterbebett

Der Spielercharakter des kommenden Abenteuers erfährt am Sterbebett ein Geheimnis. Prinzipiell eine ähnliche Situation wie ein Erbfall, allerdings muss der SC nicht unbedingt ein Angehöriger des Sterbenden sein, sondern kann auch die Rolle des Priesters einnehmen, dieser wiederum kann sich Hilfe innerhalb des Klerus oder im Bekanntenkreis holen. Ich kann mir eine religiös-okkulte Schnitzeljagd vorstellen.

Rettung in letzter Sekunde

Ähnlich wie in LOST überleben die Spielercharaktere nur knapp eine Katastrophe und stranden auf einer einsamen Insel. Damit hätten wir aber eher ein schnödes Katastrophen-Szenario. Um die letzte Sekunde einzubauen, könnte der oder die Spielercharaktere in letzter Sekunde gerettet werden. Sie werden aus einem verunfallten Auto gezogen, aus einem brennenden Haus befreit oder aus dem Schwimmbecken gefischt. Hierbei lernen sich Spielercharakter und NSC kennen und aus Dankbarkeit übernimmt der Spielercharakter einen Fall. Nett, aber auch nichts besonderes, also gehen wir weiter zum

Flatliner-Einstieg

Da sich viele fragen, was das unentdeckte Land zu bieten hat, sind Nahtoderfahrungen faszinierend. Also schicken wir die Spieler auf Reisen dorthin. Der Spielercharakter ist für kurze Zeit tot bevor er reanimiert wird. Er behält keine physischen Schäden zurück, nur beginnt er an unerklärlichen Angstzuständen zu leiden und Dinge zu sehen. Dies können Personen aus seiner Vergangenheit sein, die allerdings verstorben sind oder klassisch: Dämonen und Engel. Eine Gruppe kann man dann über eine Selbsthilfegruppe zusammenstellen, mit Leuten, die ähnliche Erfahrungen machen. Das Ganze ist sehr lovecraftian, da man ebenso alles der Einbildung zuschreiben könnte.

Eine kleine, nicht so finstere Story kann ein Organ liefern, welches dem Spielercharakter in letzter Sekunde transplantiert wird. Organe mit Erinnerungen, vielleicht an ein Verbrechen? Öfter schon mal im Fernsehen mitbekommen aber auch nett für ein Abenteuereinstieg.

Beide Einführungen könnten dann auch noch genug Stoff für ein ganzes Abenteuer bieten.

Gewinn in letzer Sekunde

Wir befinden uns an einem Pokertisch, der Spielercharakter und ein NSC bieten sich gegenseitig hoch. Der NSC hat weniger Chips, ist sich seiner aber sicher. Man kann alles setzen was in der laufenden Runde auf dem Tisch liegt, also setzt er eine Zeigefinger große Schnitzerei. Den Wert könnte auch ein kunstsachverständiger Mitspieler der Pokerrunde bestätigen. Es kommt zum Showdown und mit der letzten Karte gewinnt der Spielercharakter. Poker wäre nur eine Möglichkeit, theoretisch wären alle Spiele möglich, bei denen es bis zu letzt nicht rein vom Geschick abhängig ist, ob  man gewinnt. Beim Poker ist vielleicht anzumerken, dass die Hold’em Varianten erst nach den 20ern größere Verbreitung fanden.

Die Schnitzerei ist dann der eigentliche Einstieg ins Abenteuer, Vorbild könnte die Geschichte Der Ruf des Cthulhu sein.

Aufnahmen in letzter Sekunde

Geisterfotografien, Bilder von Ufos… alles geeignet für einen Abenteuereinstieg. Die letzte Sekunde technisch betrachtet könnte somit die Belichtungszeit sein, die zwar nicht unbedingt eine ganze Sekunde beträgt, aber zum Thema passt. Bei Urlaubsschnappschüssen wären wir wieder bei einem Reiseplot. Wie wäre es aber mit einem Foto von  einer Geschwindigkeitsmessung (Blitzer)? Der zuständige Mitarbeiter könnte auf einem solchen Foto durchaus etwas entdecken. Geeignet für einen Cthulhu Now Einstieg mit etwas Konspiration gewürzt wären jegliche Überwachungsfotos oder auch Videos. Überbelichtungen können aber auch auf Familienfeiern vorkommen.

Andere Medien

Auf einigen Audio CDs gab es Hidden Tracks, darauf ein Abenteuer aufzubauen könnte klappen aber das Prinzip kann auch auf einen Kinofilm übertragen werden. Es gibt immer einige Abspansitzenbleiber und die letzte Szene könnte entweder den Spielercharakter bzw. mehrere SC neugierig machen oder ihm/ihnen einen Gedanken einpflanzen. Danach wird diese Szene in keiner Aufführung mehr gezeigt. Interessant auch für ein Cthulhu Noir Abenteuer in Hollywood.

Prison Break

Warum nicht mal den Bad Boy spielen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Einer oder mehrere der Ausbrecher ist/sind unschuldig oder alle sind schuldig. Die Flucht gelingt in letzter Sekunde aber es gäbe auch während des Abenteuers immer wieder Möglichkeiten die Charaktere in letzter Sekunde entwischen zu lassen.

Variante 1.

Einige der Ausbrecher oder zumindest einer sind/ist unschuldig und wollen dies beweisen. Dahinter kann eine Verschwörung stecken aber auch vermeintlicher Wahnsinn. Die SC brechen aus einem Gefängnis oder einer Nervenheilanstalt aus, um zu beweisen, dass finstere Wesen bald ihren Plan umsetzen oder sogar um dies zu  verhindern. Dabei sind die finsteren Wesen je nach Setting unterschiedlich und auch woraus die Helden/Abenteurer/Ermittler ausbrechen (Kerker, Gefängnis, Nervenheilanstalt).
Sie könnten sogar aus einer Sekte fliehen.

Variante 2.

Bei dieser Variante handelt es sich tatsächlich um Bad Boys. Die SC brechen aus, um einen finsteren Plan umzusetzen. Für Cthulhu untypisch, in Fantasysettings gängig.

Beide Szenarien kommen aber auch ohne einen großen Plan aus. Die SC können einfach auf der Flucht sein und dort einzelne Abenteuer erleben. Allerdings hat der Spielleiter die Möglichkeit das Tempo oder die Spannung zu erhöhen, in dem er die Verfolger mehr oder weniger einbaut.

Verflucht und zugenähte alte Säcke – Eine Zusammenfassung

Alte Säcke

Der letzte Karneval hatte das Thema Alte Säcke und wurde vorgeschlagen von der Zeitzeugin, die jetzt auch nen alten Sack neuen Blog hat. Nun sind die alten Säcke aber zugenäht und es geht mit einem verflucht tollen Karneval weiter: Verwunschen, verzaubert, verflucht von Nerd-Gedanken!

Alte Säcke!? Ich musste da auch erst einmal überlegen. Mir fiel aber nach relativ kurzer Zeit d6ideas mit Beutelschneider ein: Beutel = Säcke, war für mich eine nicht gewagte Assoziation. Und mit Alter und Altern in Beutelschneider gab es dann auch einen Beitrag, der eine Regelung für Beutelschneider beinhaltete. Ganz unverblümt hatte ich die Überschrift geklaut und meinen Beitrag auch Alter und Altern (diesmal) in Pathfinder genannt. d6ideas setzte dann noch einen drauf. Mit alternatives Alter und Altern in Beutelschneider gab er noch eine Variation der vorgenannten  Regel.

Bleiben wir aber vorerst bei den physischen Säcken. Auf Gedankenkompost wurde Fradriks Beutel des zufälligen Besitzes vorgestellt. Ein Beutel deren Inhalt mehrheitlich vielleicht Unfug sein mag, aber die Sammelwut einiger Helden repräsentiert und ein witziges Element an einem Spieleabend sein kann. Dazu gab es noch eine Zufallsliste für Schrott in Erdfall.
Engors Dereblick hatte mit dem Beitrag Wider dem Jugendwahn lieb gewonnene aber leider fast vergessene Charaktere aus DSA ins Gedächtnis gerufen. Auch wenn ich mit den Namen nichts anfangen kann (Hab DSA nie gespielt), ist die Idee dahinter schön und ich erinnere mich auch gerne an alte Säcke (Elminster, Halaster, Volo usw. 😉 ).
Abgerundet wurde dieser fluffige und crunchige Teil des Karnevals von d6ideas, der einen Archetypen für D&D 5 vorstellte, namentlich den Veteran, einen alten Kämpfer. Der Beitrag ist auf englisch und ich werde meine Ideen zur Übertragung in Pathfinder auch noch beitragen.

Alte Säcke und der Karneval: Daraus bot sich an, einen Beitrag zu machen. 5 Jahre Karneval der Rollenspielblogs hieß der Artikel auf Richtig Spielleiten! und gab einen Rückblick auf die Anfänge des Forums, des Blogs und des Karnevals von jemanden, der seit Beginn dabei war.
Ich hatte mit Happy Birthday Karneval der Rollenspielblogs! ebenfalls versucht den Weg des Karnevals nachzuzeichnen und mit einer kleinen Geschichte zum Rollenspiel wollte ich einen kleinen fun fact zum Rollenspiel liefern. Nämlich die Hexenjagd auf Pen&Paper in den USA der 80er wegen der angeblichen Jugendgefährdung.
Auf Tilting my World hingegen berichtete Orakel über seine Erfahrungen in der Community, d.h. ein Blick von innen auf die Gesamtheit.  Von storiesandcharacters wurde im Forum angeregt, doch einmal über den persönlichen Einstieg und die eigenen Erfahrungen zu schreiben. Vorweg gab es auf Nerd-Gedanken mit Früher war alles besser – nope! einen Beitrag, der der Idealisierung vergangener Zeiten durchaus etwas entgegenzusetzen hat. Früher war eben auch vieles schlechter, es sind persönliche Erfahrungen, die den Unterschied machen. Zumindest bleibt festzuhalten, dass früher vieles anders war.

Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie es denn früher war, kamen drei weitere Beiträge hinzu. Spiele im Kopf feierte nicht nur den Geburtstag seines Blogs sondern auch drei Dekaden mit Würfeln, Stift und Papier, oder zumindest mit Rollenspielen. Abenteuerspielbücher waren sein Augenöffner fürs Hobby. Ich würde diese Bücher auch gerne mal ausprobieren, werde es aber vermutlich erst mit dem Renteneintrittsalter verwirklichen :). Es gab aber bei Spiele im Kopf noch mehr als Abenteuerspielbücher. Ähnlich wie bei Greifenklaue. Auch er blickte zurück und zwei Überschneidungen fielen mir auf: DSA und Rollenspielläden. Für mich war DSA nie ein Thema, einfach weil ich es nicht kannte und mit D&D anfing, und Läden spielten für mich anfangs auch keine Rolle, und später eine eher untergeordnete. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich viel später mit dem Hobby angefangen hatte als die beiden. Was ich aber beeindruckend fand, dass der Landkreis Helmstedt ein eigenes Wiki mit 2.100 Beiträgen hat ;). Dort verlinkte die Klaue einiges und zeichnete einen Weg seiner Geschichte nach.
Orakel beschrieb in seinem zweiten Beitrag seinen Werdegang hin zum Rollenspieler, auch hier ein ganz persönlicher Eindruck, allerdings später was die Jahreszahl als auch das Alter im Gegensatz zu den beiden vorgenannten betrifft.
Auch einen Rückblick, wenn auch einer aus schreibender Sicht, gab d6ideas mit dem Karneval der Archive. In diesem Beitrag ließ er thematisch noch einmal seine Artikel Revü passieren und saß dabei alleine im Archiv.

Das war also der Karneval im Monat Dezember 2016. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen Teilnehmer bedanken, bei den Leser und natürlich bei Michael Jaegers für das Logo!  Ehrlich gesagt, hätte ich nicht gedacht, dass so viele Beiträge zusammenkommen würden, immerhin ist der Dezember mitunter etwas stressig. Es sind allerdings 15 Beiträge geworden, finde ich ganz schön gut. Thematisch dürfte auch für jeden etwas dabei gewesen sein. Ich hatte zumindest meinen Spaß und hoffe, ihr auch!

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