Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen

Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen

Das Bestimmungsbuch liegt jetzt schon länger bei mir herum und es sind auch schon einige Reviews auf anderen Blogs erschienen. Trotzdem möchte ich auch etwas dazu schreiben, lieber spät als nie! Ich war von Anfang an ziemlich gespannt auf das Buch. Ob es meine Erwartungen erfüllen konnte? Ich will nicht vorweggreifen, aber es sieht gut aus.

Ersteindruck

Das Buch ist trotz seiner 128 vollfarbigen Seiten recht dünn und macht mit dem hellen Cover eher den Eindruck eines Was-ist-was-Buches. Eigentlich beurteile ich Bücher nicht nach Äußerlichkeiten (meistens jedenfalls nicht) bei diesem Buch mache ich aber eine Ausnahme. Warum? Das Werk ist nicht in der Form eines normalen Monsterhandbuches oder anderen Quellenbandes geschrieben, sondern versucht sich der Spielwelt anzupassen. Es sollte also auch als Handout dienen können. Dieser Gag funktioniert, wenn auch einige Stilbrüche vorhanden sind. Das Vorwort beispielsweise von Prof. Carter von der Miskatonic Universität wird mit 2014 datiert. Das Vorwort außer Acht gelassen, wird bei der Großen Rasse von Yith Bezug auf Nathaniel Peaslee genommen, der 1936 seine Erlebnisse aus Der Schatten aus der Zeit niederlegt. Ermittler aus den 20ern müssten diese Stelle überlesen. Davon gibt es einige Beispiele. Ist aber absolut in Ordnung, immerhin wird das Buch ja nicht explizit für das 20er Jahre Setting vertrieben.

Gliederung

Das Buch umfasst zwei Teile: Wesen des Cthulhu-Mythos und Wesen der Traumlande. Beiden Teilen wird jeweils eine Einführung sowie ein Bestimmungsschlüssel vorangestellt. Danach folgen die Wesenheiten in alphabetischer Reihenfolge. Das Buch endet mit einer Größenvergleichsübersicht und Literaturempfehlungen.
Schön fand ich den Bestimmungsschlüssel. Ich kann mir gut vorstellen, wie die Spieler den Beschreibungen lauschen und versuchen anhand der Eigenschaften das Wesen zu identifizieren. Ich habe aber auch gemerkt, wie spaßig es ist, den Linien des Flussdiagramms zu folgen, um einfach mal zu sehen, wo ich lande. Nerd Bespaßung pur. Hier wird aber auch klar, dass dieses Buch auch für Nicht-Rollenspieler geeignet ist. Man kann sich den Mythos Lovecrafts einfach nähern: Das Buch selbst gibt einem Lesetipps anhand bestimmter Eigenschaften der Mythos-Kreaturen.
Bei der Literaturempfehlung werden die Lovecraft Ausgaben aus dem Festa Verlag genannt, gefolgt von Rollenspielpublikation aus dem eigenen Haus und abschließend werden (fiktive) Quellenangaben und weiterführende Lektüre vorgestellt. Zumindest scheinen sie fiktiv, ich habe nicht alle geprüft. Es werden zwar Golden Goblin Press und Random House angegeben aber auch Arkham als Veröffentlichungsort und Nathaniel Peaslee als Autor. Einige Bücher sind allerdings tatsächlich gelistet, wahrscheinlich eine gute Mischung aus realen und fiktiven Werken oder eine Schnitzeljagd. Der Witz ging wegen der zu erst erfolgten Nennung von Spielbüchern leider unter. Die letzten zwei Absätze verweisen noch auf eine Traumstudie und ein Zentrum für ungewöhnliche Vorkommnisse in Nordamerika.

Kreaturendarstellung

Der Aufbau einer Kreaturenbeschreibung ist immer ähnlich: Jedes beschriebene Wesen nimmt zwei Seiten ein. Auf der linken Seite findet sich ein Fließtext mit einer kurzen Übersicht, unterteilt wird dann Vorkommen, Verbreitung, Lebens- und Verhaltensweise sowie Unterscheidungskriterien. Eingeleitet wird die Seite mit den Namen der Kreatur und einem kurzen Text Lovecrafts. Jedem Wesen ist zusätzlich ein Symbol zugeordnet und in einer Ecke findet man einen Größenvergleich in sepia, Spielwerte oder -mechaniken sucht man dagegen vergebens.
Die rechte Seite wird mit einem farbigen Bild des Wesens sowie kleinen Grafiken einiger Details der Kreatur geschmückt. Daneben findet sich ein Textkasten, der handschriftlichen Notizen gleicht. Am Rand prangt noch der Ordnungsbuchstabe des Index; hätte man auch weglassen können. Schade, dass diese rechten Seiten Bestimmungsbuch der unausprechlichen Kreaturen am unteren Rand stehen haben. Ansonsten sind die Seiten wie gewohnt auf alt getrimmt: Siffige Ränder und Flecken.

Gérard de Lairesse, 1640-1711

Ich mag die Bebilderungen, da sie recht genau das zeigen, womit man es in einem Abenteuer oder beim Lesen einer der Geschichten zu tun hat. Man hätte aber auch auf Zeichnungen im Stil von Anatomiebüchern des 18. Jahrhunderts ausweichen können. Dies hätte den Vorteil, dass man authentisch den Körper darstellt und trotzdem dem Leser die Möglichkeit gibt, seine Fantasie zu nutzen. Letztendlich ist dies eine reine Geschmacksache und meinen treffen die im Buch verwendeten Grafiken.

Ich habe gelesen und auch bei Orkenspalter gesehen, dass es wohl ein Zuordnungsfehler von diesen kleinen handschriftlichen Randnotizen geben soll. Dies betrifft Die Menschen von Leng und die Mondbestien. Ich habe von vorne nach hinten gelesen. Beide Kreaturen folgen direkt aufeinander, überdies gibt es auch thematisch bzw. inhaltlich eine enge Verbindung beider Arten und so habe ich keinen Fehler bemerken können. Daneben verweist der kleine Text bei den Mondbestien auf die korrekte Seitenzahl von den Menschen von Leng, daher gehe ich davon aus, dass die Notizen dort sind wo sie sein sollen und wenn nicht, wäre ein Fehler nur zu bemerken, wenn man ihn kennt, meiner Meinung nach.

Fazit
The Grand Grimoire of Cthulhu Mythos Magic

So wie das Buch ist, ist es eine klare Empfehlung. Es ist interessant, lädt zum stöbern ein und hat einen Mehrwert am Spieltisch. Das Buch ist nicht nur etwas für Cthulhu-Spieler, ebenso dürften Lovecraft Fans auf ihre Kosten kommen.
Wenn ich mir etwas wünschen könnte, würde ich das Cover ändern. Das ganze im Stil von The Grand Grimoire of Cthulhu Mythos Magic wäre pornös.

Über kleine Schönheitsfehler kann ich hinwegsehen, auf diese hatte ich ja schon im obigen Text hingewiesen. Für mich ist es das beste Monsterhandbuch, welches ich besitze 😉 .

Eckdaten
System Call of Cthulhu
Autor Sandy Peterson
Titel Bestimmungsbuch der
unaussprechlichen Kreaturen
Verlag Pegasus Spiele
Erschienen 15. Mai 2017
ISBN 978-3957891099
Übersetzer Robert Maier
Cover Ralf Berszuck
Illustration Loic Muzy, Marusz Gandzel, Claire Delépée
Seiten 128
Preis 19,95 €

 

Blogwatch No. 5

Ich nutze die ersten Sätze gerne, um verschiedene Sachen anzumerken. Heute möchte ich auf den Tod von George A. Romero eingehen. Nein, das ist falsch, ich möchte auf sein Leben eingehen. Der Mann hat in seinem Leben Großes erreicht. Über zwei Dutzend Filme an denen er mitwirkte, alleine 15 bei denen er Regie und Drehbuch zusammen übernahm. Er schuf mit seinen Zombiefilmen eine ganz eigene Interpretation des Genres, die maßgeblich alles in dieser Sparte nach ihm beeinflusste. Ich bin nicht traurig, ich bin dankbar für die vielen Stunden der Unterhaltung und des wohligen Schauers, den mir seine Filme über den Rücken trieben und noch treiben werden. Er verstarb nach kurzer Krankheit im Alter von 77 Jahren am vergangenen Sonntag.

Neues aus der Community

NonPlayableCharacters fragten sich, ob man Situationen am Tisch ausspielt oder -würfelt. Ihr Post ist da sehr ausgeglichen und führt im Fazit zu einem sowohl als auch. Das Thema ist aber immer für einen Meinungsaustausch gut.
NonPlayableCharacters – Inspiration für Spielleiter: Ausspielen oder Würfeln?

Playing D&D with Pornstars greift ebenfalls das Thema auf und liefert Beispiele für Situationen in denen man würfeln kann oder es sein lassen sollte. Dieser Post ist nicht nur eine Ergänzung zum ersten Link.
When to use Dice – Playing D&D with Pornstars

Werbepause! Thorsten spricht ein Thema an, welches grundsätzlich alle Blogger umtreibt. Rollenspielblogger sind aber auch Blogger und das Thema Werbung auf der eigenen Seite ist auch für uns von mehr oder minderer Bedeutung, wie man in den Kommentaren sieht.
Thorsten spielt Rollenspiele – Warum blendet ihr Werbung ein?

Apropos Werbung. Crowdfundings sind ja mittlerweile fast schon zu Events geworden. Dabei spielt Geld auch eine Rolle. Shut up and take my Money kann sehr, sehr teuer werden und ebenso oft zu Enttäuschungen führen. Teylen hat aus seinen  ihren (sry!) Erfahrungen einen umfangreichen Guide erstellt. Nützlich, um Crowdfundings besser beurteilen zu können.
Crowdfundings einschätzen – Teylen’s RPG Corner

Um Teylens Guide gleich einmal zu testen, kann man sich den Kickstarter von Cthulhu Wars ansehen. Das Ulisses das Spiel auf deutsch vertreibt, ist eine Sache, dass das Crowdfunding innerhalb von zwei Tagen geglückt ist, eine andere. In den ersten zwei Tagen wurden nicht nur die 100K § eingesammelt, sondern 230K $. Alle Achtung!
Ulisses Ankündigung

Wer als Star Wars Fan Urlaub machen wollte und wem Tatooine zu heiß und Dagobah zu abgelegen ist, bekommt jetzt dank Disney die Möglichkeit, in einem Star Wars Rollenspielhotel Urlaub machen zu können.
Star Wars Hotel

Romance is dead. It was acquired in a hostile takeover by Hallmark and Disney, homogenized, and sold off piece by piece. -Lisa Simpson

Mit Wilde Lande existiert ein frei verfügbares Rollenspiel, welches auf dem SRD von D&D beruht. Der Eisenhofer hat jetzt ein paar Änderungen vorgenommen und verbessert sein System immer weiter.
Wilde Lande vom Eisenhofer

Bald werden auch die ENnies vergeben. Zwar ist der Preis, der auf der GenCon für die besten Rollenspielprodukte vergeben wird, eher amerizentrisch, doch in diesem Jahr treten auch Ulisses (Fans’ Choice for Best Publisher) und der Aventurische Almanach (Best Setting) für Dark Eye an. Also wenn ihr von Ulisses und/oder dem Setting begeistert seid, habt ihr die Möglichkeit dafür abzustimmen.
Ab zur Wahl…

Diese Woche ist auch Tina wieder mit dabei und hat viele Links gesammelt. Die Geschichte der Frauen hinter D&D fand ich klasse.
Tinas Empfehlungen für die 27./28. Woche

Lesenswert

Cthulhu und D&D hatten schon recht früh eine Verbindung. So gab es viele Referenzen zur Phantastik in der ersten D&D Kampagnenwelt Greyhawk. Greyhawk Grognard fasst die Gesichte mit Aussagen von Zeitzeugen gut zusammen.
Lovecraft in Greyhawk 

Poker und Rollenspiel? Eine ziemlich verlockende Kombi. Tells und Bluffs zumindest werden bei Campaign Mastery erklärt. Beides kann für einen DM nützlich sein, um die Kontrolle über sein Abenteuer zu behalten.
The Bluff and the Tell – how not to give the game away

Niemand mag Streber. Und niemand mag Mary Sue, oder so. Das Problem ist ähnlich dem Cheaten. Es mag anfangs ganz lustig sein, man verliert aber schnell den Spaß. Spieler die auf derartige NSC treffen oder gar permanent dem Tod von der Schippe springen, selbst wenn sie lachend in eine MG Salve rennen, verlieren schnell das Interesse. Christian T. von den Teilzeithelden beschreibt die Problematik und zeigt Wege auf, dieser zu entgehen.
Die Vermeidung alter Feinde

Musik in einer RSP Runde? Sehr umstrittenes Thema. Die einen mögen es, die anderen eher überhaupt nicht. Setzt man sie aber ein, gibt es auf Spielosophie ein paar Beispiele wie man sie richtig einsetzen kann. Am Ende gibt es dann auch noch massig Links zu Musikstücken.
Musik im Rollenspiel

Beim letzten Blogwatch habe ich schon kurz auf Ilaris verwiesen. Wer genaueres zu diesem freien System erfahren möchte und wissen will, ob es vielleicht das bessere DSA ist, liest den ausführlichen Systemcheck bei RPGnosis.
Ilaris – Das bessere DSA 5?

Rezensionen

Keine wirkliche Rezension, aber ein tolles Statement zur Kritik des D&D 5 GRW auf deutsch. Zu lesen auf Tagschatten.
Das D&D Spielerhandbuch

Steamtinkerer hat das Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen durchgeblättert. Neben einem guten Überblick zum Inhalt liefert er auch gleich einige schöne Bilder des Werkes.
Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen 

Nerd-Gedanken sticht in die 7te See und nimmt das GRW des auf deutsch erschienenen Piratenrollenspiels unter die Lupe.
7te See GRW

Hörenswert

Dungeon World erscheint auf deutsch. Dafür muss man den Leuten von System Matters danken. In ihrem aktuellen Podcast erstellen Daniel und Stefan ganz gemütlich einen Charakter und wecken bei mir die Lust, auch gleich damit zu beginnen. Das System gefällt mir… und das schon nach der ersten Folge, es soll nämlich eine Reihe von Vorstellungscasts geben 😉 .
Charaktererschaffung und Smalltalk in und über Dungeon World 

Der schlafende Riese erwacht. Damit gemeint ist Games Workshop. Ein Unternehmen, welches die Spitze des Table Top erreicht hat und sich dann erstmal ausruhte. Im aktuellen DORPCast sprechen Thomas und Michael über das Unternehmen, seine Vergangenheit und die gegenwärtigen Umstrukturierungen. Nicht nur für Püppchenschubser interessant.
Der schlafende Riese erwacht

In Folge 88 der Arkham Insiders wird Lovecrafts Leben Anfang der 30er nachgezeichnet. Die Insider gehen auf HPLs religiöse Einstellung und Überzeugungen ein und beleuchten auch seine Brieffreundschaften u.a. mit Robert E. Howard.
Lovecraft zwischen George Santayana und Robert E. Howard

Ein Krimi für die Ohren liefert wieder eine Folge von Face of Death. Diesmal geht es um Peggy Hettrick. Spannend. Daneben gibt es Rätsel!!!
Face of Death Peggy Hettrick

Mehrwert – Blogaktionen

Derzeit läuft der Juli #RSPKarneval zum Thema Rollenspiel im täglichen Leben, ausgerichtet von der Nerd-Wiki.
Forum Post zum Karneval

Die Blog-O-Quest im Juli hat das Thema Über den Tellerrand und wird ausgerichtet von Doctore Domani.
Forum Post zur Blog-O-Quest

Fiktive Welten fragt diese Woche:

Wie stehst du zu Social Media (Twitter, Instagram, Facebook, Youtube und Co.)?

Ich habe eine längere Antwort bereits geschrieben. Wenn ihr mitmachen wollt, findet ihr nähere Informationen auf Fiktive Welten.

Was bleibt mir jetzt noch zu sagen? Es war eine sehr produktive letzte Woche und ich hatte diesmal viel Auswahl an guten Artikeln. Ich hoffe, die Mischung gefiel. Was mir auffällt ist, dass viele Artikel auf Rollenspielblogs veröffentlicht werden, die sich nicht primär mit Rollenspiel befassen. Selber merke ich, dass mir die aktuelle Frage zum Follow Friday und auch die letzte Blog-O-Quest sehr gefallen haben. Vielleicht ist es auch eine Müdigkeit, aber über das Spielen zu schreiben reizt mich nicht mehr so. Einmal im Jahr mache ich eine längere Pause, in diesem Jahr hatte ich sie bereits, danach habe ich wieder Elan. Doch diesmal ist es anders, weswegen ich mich auch mehr mit Literatur befasse und andere Beiträge schreibe. Vielleicht ist es auch nur das Sommerloch…

Social Media in der Blogosphäre – Follow Friday

Ein Thema, welches mir schon länger auf den Fingerkuppen brennt, ist Soziale Medien und ich. Fiktive Welten stellte nun eine Frage im Rahmen des Follow Friday, welche mir die Gelegenheit gibt, dazu etwas zu schreiben.

Wie stehst du zu Social Media (Twitter, Instagram, Facebook, Youtube und Co.)?

Konkreter:

Wie seht ihr die Entwicklungen in der Blog-Coummunity – sind Social Media ein Muss, läuten sie sogar einen Wandel ein oder wünscht ihr euch euren Blog zurück in den Mittelpunkt?

Follow Friday Logo von Fiktive Welten

Als ich Facebook für mich entdeckte, war es eine einfache Sache. Man befreundete sich mit seinen Ausbildungskollegen oder den Typen, die immer im TS rum hingen. Sowieso mit seinen Freunden. Schlimm wurde es, als jeder es nutzte: Familie, Arbeitskollegen, Nachbarn, mein Bankberater. Das schlimme daran war, dass man Freundschaftseinladungen bekam, von Menschen, mit denen man nur zwei Sätze gewechselt hatte und das auch nur aus Höflichkeit (ich habe sicher auch derartige Anfragen verschickt 😉 ). Ich trenne strikt zwischen privaten und anderen Sachen, eine persönliche Einstellung, und so kann man sich vorstellen, dass ich wesentlich gehemmter war, etwas zu posten. Aber auch umgekehrt interessierte mich das private Leben fremder Menschen nicht. Die Lösung: Ein den AGB zuwider angelegter Fake Account. Die Welt war wieder für eine kurze Zeit in Ordnung. Dann aber schossen Firmenseiten aus den Boden und gefühlt jeder Milchkanne bekam eine Fanseite, mit ihnen kamen die Bettelbriefe für Likes und Shares, gleichzeitig bekam man Einladungen für Farmville und alle teilten nur noch ihre tollen Urlaubsfotos oder angeblich lustige und total abgefahrene Sachen. Irgendwann stellte Facebook seinen Algorithmus so um, dass man nix wichtiges mehr auf der Startseite hatte. Und ich war weg.

Facebook war DAS Soziale Medium. Es entwickelte sich zum Internet des Internets und hatte für Blogger ein hohes Potenzial. Für mich ist dieses Projekt aber gescheitert. Ich fühle mich dort eher als Konsument, der alles hypen soll, anstatt als User, der sich austauschen kann. Sicher gibt es gute und große Gruppen und Seiten, aber warum soll ich als kleiner Bloger dort meinen Content hinterlegen? Um ein Nettzwerk, welches mir ansonsten kaum noch Mehrwert bietet, mit Inhalt zu füllen? Eher nicht.

Google+ machte am Anfang einiges anders. Ich liebe Kreise und so war es nicht verwunderlich, dass ich auch G+ mochte. Ich fing dort aber ganz anders an. Ich legte einen Account mit meinem bisherigen FB Synonym an und kreiste nur Leute, später Zeitungen und Seiten, ein, von denen ich lesen wollte. G+ hatte den Vorteil, dass es kombiniert mit den anderen Google Diensten sehr nützlich war und ist. Anfangs fand ich es auch ziemlich gut, aber irgendwie verlor ich das Interesse.

Als Rollenspielblogger kann es dort sehr fruchtbar sein. Die RSP Community ist ziemlich groß, freundlich und offen. Man kann seine Beiträge teilen und erhält dort auch meist gutes Feedback. Aber was nützt es mir, wenn ich das Ambiente nicht mag. Zum einen, wie bei allen Netzwerken, verschwinden die Beiträge irgendwann ins Nirwana. Persönlich möchte ich meinen Blog dort auch nicht spiegeln, also verlinke ich meine Beiträge da und nehme kaum aktiv am Geschehen teil. Dass man dann auch wenig Resonanz erhält, ist klar. Warum ich trotzdem an G+ festhalte? Weil ich gerne die Beiträge und Empfehlungen anderer lese.

Retro Twitter Reklame von Moma Propaganda

Ich war nie wirklich glücklich, bis ich Twitter entdeckte. Ok, das ist jetzt übelstes Zitatenapping und so auch nicht wahr 🙂 . Die Idee hinter Twitter fand ich klasse. Mit dem Handy von unterwegs Nachrichten in die Welt schicken? Und auch die Welt aufs Handy holen? Leider funktionierte das nicht so wie gedacht. Ich schreibe nämlich von Handys, also die Dinger mit Tasten und einem kleinem schmutzig grünen Display. Damit zu twittern war nicht unbedingt cool. Bei mir scheiterte es regelmäßig. Übers Web zu zwitschern war ok, aber eben nicht das gleiche. Und das ist grade mal 10 Jahre her, also keine Geschichte, die vor dem Krieg spielt. Wer kennt noch den Wal? 😉

Anfangs habe ich Twitter nicht genutzt, um auf meinen Blog aufmerksam zu machen, sondern weil die Leute dort cool waren. Die Plattform wird nicht zu unrecht Mikroblogging Dienst genannt. Auch heute treiben sich dort viele rum, die keinen Blog betreiben, aber 140 Zeichen mit lustigen, nachdenklichen oder interessanten Inhalten füllen. Und viele Blogger nutzen das Netzwerk nicht nur, um andere Sachen zu teilen, sondern um ein Update zu machen. Die Mischung macht es so spannend. Man kann leicht mit anderen interagieren und kommunizieren.

Heute möchte ich mir Twitter gar nicht mehr wegdenken. Für Blogger hat es ein immenses Potenzial. Nicht jeder Gedanke ist gleich so klar, dass man daraus ein Blogbeitrag formulieren kann. In so einem Fall twittert man ihn und schaut, was andere davon halten. Man kann Fragen nach Anregungen oder Linktipps stellen und alles ist unverfänglich. Es gibt natürlich auch Nachteile. Die Timeline ist sehr vergesslich und mitunter entgeht einem einiges. Ich schätze aber, dass das in jedem Netzwerk passieren kann.

Bei allen Sozialen Medien sollte aber der Blog im Mittelpunkt stehen. Seien wir ehrlich, Facebook, G+ und Twitter bieten ihre Dienste nicht aus Freundlichkeit an, sie haben ein Interesse an unseren Daten, Inhalten und Konsumverhalten. Sofern sie Gewinne optimieren können, ändern sie AGB oder Richtlinien, was nicht verwerflich ist. Nur der eigene Blog ist wirklich unsere Plattform, die wir so gestallten können, wie wir es möchten. Ich glaube aber, dass die Blogger als interessierte Menschen wesentlich mehr von den Netzwerken profitiert haben, als es den Blogs geschadet hat. Es gab immer zu wenig Kommentare oder Feedback bei den meisten Blogs, dafür gab es immer gut aufgestellte A-Blogger, ein Begriff aus den Zeiten als ich angefangen habe 😉 . Eines meiner ersten Blogs wurde auf 20six gehostet, einer nicht mehr existierenden Blogcommunity wie twoday.net oder blogger.de, dort kommentierte man mehr oder weniger nur untereinander. Ob das eine bessere Welt war, weiß ich nicht.

Die Frage ist auch nicht, ob die Sozialen Medien einen Wandel einläuten, sondern wie man darauf reagiert. Instagram und Pinterest sind von heute auf morgen groß geworden und nicht mehr wegzudenken, studieVZ und Myspace sind innerhalb weniger Monate in die Bedeutungslosigkeit verschwunden. Wenn eines im Netz sicher ist, dann der Wandel. Eben dies spricht auch für den eigenen Blog. Wer möchte schon seine ganzen Rezensionen oder guten Gedankengänge im Safe der Titanic unterbringen? Oder sich ewig an den einen Ring binden?

Die Kunst des Horrors

Was ist Horror? Im Moment ist jegliche Nahrung, die fester als Möhrchenmus ist, Horror für mich. Weisheitszähne und so. Wir sagen schnell etwas ist der Horror und meinen damit, dass es unbequem, unangenehm oder lästig für uns ist. Aber wie definiert man Horror?

Horror ist kein Gefühl sondern im Fall der Literatur oder des Films ein Genre, in welchem bestimmte Gefühle hervorgerufen werden sollen. Meist der Angst oder Furcht aber auch des Ekels und der Abscheu. Es geht um Schockmomente und Gänsehaut. In der Realität kann man ebenfalls diese Horrormomente erleben, allerdings gibt es zur Fiktion entscheidende Unterschiede.

CC0 von Free-Photos
Warum wollen wir uns ängstigen?

Bevor wir eine Horrorgeschichte lesen/hören, muss sie erst einmal geschrieben/erzählt werden. Was war also zuerst da: Die Angst oder der Erzähler? Vielleicht hat in der Steinzeit ein Mammutjäger eine Geschichte erzählt. Darin wurden seine Kollegen von einem besonders großen und bösartigen Mammut zermatscht, vielleicht war sie wahr oder eben nicht. Dies sollte Angst machen, nicht um seine Leute von pflanzlicher Nahrung zu überzeugen, sondern um ihnen den nötigen Respekt und Vorsicht bei der Jagd einzubläuen. Diese Art der Angstmache gab und gibt es bis heute. Ob das Jüngste Gericht, Hänsel und Gretel oder Bilder auf Zigarettenschachteln, alles soll einem ängstigen, um sein Verhalten zu ändern bzw. vorsichtiger zu sein. Dabei muss klar sein, dass diese Emotion gut ist, sie macht uns umsichtiger, ich schreibe nicht von krankhafter Angst oder Panik.

Daneben gibt es die Urangst vor dem Tod. Sie ist tief im Menschen verwurzelt und kann auch als Wunsch zu leben begriffen werden.
Säßen wir in einer steinzeitlichen Höhle und uns würde von diesem Mammut erzählt, würden wir uns unterhalten fühlen? Unwahrscheinlich, denn wir müssten in den nächsten Tagen raus und gegen das Tier antreten.

An einem verregneten Tag finde ich es zum Beispiel gemütlich, ein Heißgetränk zu trinken und aus dem Fenster zu schauen. Wäre ich draußen, wäre es nicht so angenehm. Erst eine Situation in der wir uns geschützt fühlen, lässt uns einen wohligen Schauer über den Rücken fahren. Die Vorstellung wie etwas sein könnte (gefährlich, bedrohlich, verletzend) und das Wissen, dass man sicher und geborgen ist, ermöglicht den Spaß an Horrorliteratur.
Im Prinzip nichts anderes als Achterbahn fahren oder Bungeejumping, wir lieben den freien Fall, weil wir wissen, dass wir nicht auf dem Boden landen. In der Psychologie bezeichnet man das als Angstlust und ist ein Kunstgriff, welcher schon in den Theatern des antiken Griechenlandes das Publikum fesselte.

Conrad Veidt in Der Mann, der lacht, 1928. Hinter manch grausiger Maske verbirgt sich nur schreckliches Leid.
Horror – Genre oder Stilelement

Die Frage, ob Horror ein Stilelement oder eine Gattung der Literatur oder des Films ist, lässt sich nicht so leicht beantworten. Ich habe zwar weiter oben geschrieben, dass Horror ein Genre ist, dies ist aber nicht einhelliger Konsens. Eine gängige Meinung ist, sofern das Werk darauf ausgelegt ist, seinem Rezipienten Angst, Schrecken etc. zu bereiten, handelt es sich um ein Genre. Ist die Haupthandlung eines Werkes nur von einem schaurigen Nebenstrang gekreuzt, gilt es als Stilmittel und nicht als Genre definierend. Klingt logisch. Dracula und Frankenstein sind klassische Horrorlektüre, während das reine Vorhandensein von Geistern oder übernatürlichen Elementen nicht reicht, um etwas dem Horror zuzuordnen, wie beispielsweise Das Geisterhaus von Isabel Allende.
Andere Auffassungen widersprechen dem völlig und treten für eine klassifizierungslose Bücherwelt ein. Denn Schelleys Frankenstein oder Oscar Wildes Bildnis des Dorian Gray können nicht bloß auf Monster und phantastische Gemälde reduziert werden, da die Geschichten einen tieferen Sinn haben. Auch dies ist richtig und wahr, dennoch hilft eine Einordnung bei der Suche in der Bibliothek.

Horror – Das Schmuddelkind

In Deutschland unterscheiden wir zwischen guter und schlechter Literatur und zwar anhand objektiven Kriterien. Zumindest wirkt die Einteilung in (profaner) Unterhaltungsliteratur und (anspruchsvoller) ernster Literatur so. Dabei zählen die Form der Sprache (gehoben ist gut, einfach oder vulgär ist schlecht) der Thematik (reales ist meist besser als fiktives) und Stilmittel (Kitsch und Stereotype gegen Kunst und Differenzierungen). Das ist ein Problem, denn ganze Genres werden von vornherein in bestimmte Schubladen gesteckt, weil, zugegebenermaßen, die Maße wenig Anspruch hat, allerdings trifft das auch auf die E-Literatur zu. Es wird mit zweierlei Maß gemessen und lässt ein nutzloses Paradigma zurück. Außerdem bringt es auch dem Leser nichts und nützt allenfalls einem akademischen Diskurs. Horror und andere Sparten der Literatur wie Science Fiction oder Fantasy finden daher in den Feuilletons der Tageszeitungen wenig statt. Man könnte meinen, wenn man über vermeintlich anspruchsvollerer Literatur exerziert, sei dies ein Zeichen besonderer Güte für das Blatt. Außerhalb des Landes der Dichter und Denker geht man andere Wege. Die Einteilung in Fiction oder Nonfiction zum Beispiel. Diese Aufteilung ist für den Leser wesentlich nützlicher, wenn es auch hier unter den Autoren Vergleiche gibt, wer denn nun die dicksten Bücher hat, im übertragenen Sinn natürlich. Allerdings sollte man erwähnen, dass es im Netz eine große Gemeinde begeisterter Leser gibt, die sich in Blogs, Foren oder Soziale Medien über ihr Lieblingsgenre austauschen.

Horror ist das dreckige Schmuddelkind, mit dem zu spielen, so scheint es, einigen verboten wurde. Ich mag allerdings dieses Genre ziemlich gerne. Es ist vielseitig, unterhaltsam und anspruchsvoll.
Fraglich ist aber überhaupt, ob die Feuilletons noch eine Relevanz für die Leser und den Buchhandel haben.

Die Protagonisten des Grauens
Ausgetretene Pfade

In der Literatur gibt es nur zwei Themen: Liebe und die Angst vor dem Tod. Das hat so oder so ähnlich Marcel Reich-Ranicki gesagt. Die Schauerprosa verarbeitet weniger die Liebe und beschäftigt sich mehr mit der Furcht. Dabei ist sie wandlungsfähig, greift alte Motive auf und passt sie an die jeweilige Zeit an. Ob Vampir oder der Schwarze Mann: Alles existierte bereits in der Antike. Im 18. Jahrhundert blühte das Genre auf und bekam neue Impulse. Doch schauen wir uns heute um, treffen wir häufig auf eine ganz bestimmte Art der Horrorliteratur. Mit dem Zeitalter des Films ist der Erfindungsreichtum ohnehin auf das neue Medium übergegangen.

Als Stephen Kings Erstling Carrie Mitte der 70er veröffentlicht wurde, begann eine neue Ära. Das Buch, wie so ziemlich jedes folgende Werk vom König des Grauens, wurde zum Bestseller. Auch die Verfilmungen liefen gut. Verleger und Filmproduzenten machten bald aus Kings Stil eine Bauanleitung für finanziell erfolgreiche Projekte. Nachwuchsautoren sahen in King, den Schriftsteller, dem es nachzueifern galt. In letzter Konsequenz führte dies zu einem uninspirierten Einheitsbrei. Dies sagt nichts über die Qualität von Kings Romanen aus, sondern nur, dass er ein Gigant ist, dessen Präsenz mitunter die Sicht auf wirklich gute Horrorbücher verdeckt.

Leseempfehlungen

Auf der Phantastik-Couch wird die Entwicklung der Horror Literatur beleucht. Daneben werden einige Subgeneres samt stilbildenden Werken vorgestellt.
Horror auf der Phantastik-Couch

Die Leipziger Lerche wirft ebenfalls einen Blick auf die Geschichte des Genres. Bei der Lerche handelt es sich um die Studentenzeitschrift des Studiengangs für Buchhandel und Verlagswirtschaft der Uni Leipzig.
Eine kurze Geschichte des Horror

Die Horror Writers Association hat einen wunderbaren Artikel veröffentlicht. Die Vorstellung, was Horror in unseren Tagen ist, wurde maßgeblich vom Schreibstil Stephen Kings geprägt, so die These.
Horror Writers Association – What is Horror Fiction?

 

Blogwatch No. 4

Bereits der vierte Artikel in der Reihe Blogwatch und es stellen sich noch keine Ermüdungserscheinungen ein… Und alle so: Yeaahh.
Heute mal etwas weniger Überschriften aber mit fast der gleichen Menge an Worten wie immer 😉

Neues aus der Community

Das D&D5 auf deutsch erscheint, dürfte den einen oder anderen sicher freuen. Zum Stand der Dinge hat Greifenklaue einige Aussagen von Michael, Scorpio, Mingers aus dem Tanelorn zusammengefasst.
Termine für D&D5 bei Greifenklaue.

Der Archetypen-Wettbewerb für Ilaris ist beendet. Wer sich nun, wie ich vor ein paar Tagen, fragt, was Ilaris ist, dem kann ich soviel verraten: Es ist ein nichtkommerzielles Regelsystem, welches Aventurien zum Setting nimmt. Lukas, Curthan, Schafzahl hat drei Jahre an diesem System gearbeitet, um Spielern mit einfachen und effizienten Regeln Abenteuer in Aventurien zu ermöglichen.
Archetypen-Wettbewerb Bekanntmachung und Seite mit Downloads

Letzte Woche erwähnte ich ja bereits, dass Truant plant, das Spiel Unaussprechliche Kulte auf der Spiel ’17 vorzustellen. Seanchui hat Auszüge eines älteren Interviews (14.6.) mit Mario Truant auf seinem Blog gepostet, was einem nochmal die Gelegenheit gibt, tiefere Eindrücke zum Design und Art des Systems zu gewinnen.
Seanchuis Auszüge
Komplettes Interview beim Ringboten

Auf ein interessantes Indie-Rollenspiel bin ich auf Timber’s Diaries gestoßen. Es nennt sich Ten Candles und Timberwere gibt eine kleine Systemvorstellung.
Ten Candles Systemvorstellung

Letzte Woche schwappte ein Hashtag in meine Timeline: #DescribeYourGMingStyleWithAGif oder auch #DescribeYourGMStyleWithAGif. Von welcher Plattform er ursprünglich kam, weiß ich nun nicht, aber auf Twitter, G+ und Facebook lassen sich Gifs finden, die veranschaulichen, wie die DMs sich selber sehen, Selbstironie inklusive.

Braucht jemand Zufallstabellen? Klar, jeder braucht Zufallstabellen! Auf Dyson’s Blog wurden 100 Creepy Rooms gesammelt und als Heftchen ausgegeben. Allerdings ist die Sammlung der gruseligen Räume immer noch als download vorhanden.
100 Creepy Rooms from the FY DIY RPG! group

Lesenswert

Spielerwissen und Charakterwissen sind immer so eine Sache. Wie gestaltet man Monsterbegegnungen spannend für jemanden, der das System seit 30 Jahren bespielt oder selber leitet? Dieser Frage geht man auf Stuffer Shack nach und gibt nützliche Tipps.
Twist your encounters

Wie lernt man als DM ein komplett neues System? Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Eine davon wäre ein Spielleiterschirm zu basteln. Wie und warum wird auf Gnom Stew erklärt (beinhaltet keine technische Bastelanleitung 😉 ).
How to build a DM screen

Wie wäre es mal mit einer Kuriosität im Fantasy- oder Mittelaltersetting? Ich habe vor ein paar Tagen einen schon älteren Artikel (21.6.) entdeckt, der eine derartige Schweinerei enthält, dass ich ihn hier empfehlen möchte. Es geht um Tierprozesse. Dass im Mittelalter Tiere einer Gerichtsbarkeit unterstanden, die auch für Menschen galt, war mir neu und bietet vielleicht eine Abwechslung in der Spielrunde.
Tierprozesse im Mittelalter

Der Kanzler von Moosbach hat das Pathfinder Quellenbuch Monsterjäger unter die Lupe genommen. Ob es ins eigene Regal wandert oder nicht, kann man nach dem Lesen des Artikels vielleicht besser beurteilen.
Handbuch: Monsterjäger auf Weltenraum

Mehrwert – Blogaktionen

Derzeit läuft der Juli #RSPKarneval zum Thema Rollenspiel im täglichen Leben, ausgerichtet von der Nerd-Wiki.
Forum Post zum Karneval

Die Blog-O-Quest im Juli hat das Thema Über den Tellerrand und wird ausgerichtet von Doctore Domani.
Forum Post zur Blog-O-Quest

Fiktive Welten fragt:

Sommerzeit ist Urlaubszeit – welches Buch muss mit?

Ich persönlich nehme gerne Anthologien mit. Kurze, abwechslungsreiche Geschichten für Zwischendurch. Mittlerweile kommt aber auch der eReader in die Tasche. Zuletz war das Lovecraft Lesebuch aus dem Suhrkamp Verlag mit von der Partie. Ein Buch welches aber immer dabei ist, ist mein Notizbuch (man wird ja nicht jünger 🙂 )
Der Follow Friday auf Fiktive Welten – Urlaubslektüre

Wie ich auf jaegers.net erschreckend lesen musste, wird es dieses Jahr im August wieder eine #RPGaDay Spamwelle geben. Ich glaube, dass diese Aktion weniger für Blogger als für Twitterer geeignet ist und begrüße es sehr, dass viele Blogger dazu übergegangen sind, ihre 31 Halbsätze in einem Post am Monatsende zu veröffentlichen. Vorsichtshalber werde ich aber schon mal den Filter meines Feedreaders einstellen… 😉

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